Parviz Ghelichkhani

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Parviz Ghelichkhani (persisch پرویز قلیچ‌خانی; * 27. November 1944 in Teheran; † 23. Mai 2026 in Paris) war ein iranischer Fußballspieler.

Schnelle Fakten Personalia, Herren ...
Parviz Ghelichkhani
Parviz Ghelichkhani (1971)
Personalia
Geburtstag 27. November 1944
Geburtsort Teheran, Iran
Sterbedatum 23. Mai 2026
Sterbeort Paris, Frankreich
Größe 1,73 m
Position Mittelfeld
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1962–1968 Kian Teheran FC
1968–1971 Taj Teheran FC
1971–1972 PAS Teheran FC
1972–1974 Oghab Teheran
1974–1976 Daraei FC
1976–1977 FC Persepolis
1978 San José Earthquakes 16 0(0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1964–1977 Iran 66 (14)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
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Karriere

Parviz Ghelichkhani spielte von 1962 bis 1968 für den Kian Teheran FC. Anschließend war er für den Taj Teheran FC aktiv. Dort gewann er das Asian Champion Club Tournament 1970 sowie die iranische Meisterschaft 1971. In den folgenden Jahren spielte er für den PAS Teheran FC (1971–1972), Oghab Teheran (1972–1974), Daraei FC (1974–1976) und den FC Persepolis (1976–1977). 1978 beendete er dann seine Karriere in den Vereinigten Staaten bei den San José Earthquakes.

Parviz Ghelichkhani gehörte zur iranischen Mannschaft bei den Olympischen Spielen 1964, 1972 und 1976. Darüber hinaus wurde er mit der Iranischen Nationalmannschaft dreimal in Folge Asienmeister (1968, 1972 und 1976). 1968 erzielte er im Finale das 2:1-Siegtor. Als Spielführer der iranischen Mannschaft gewann Ghelichkhani außerdem die Goldmedaille bei den Asienspielen 1974. Insgesamt bestritt er 66 Länderspiele.[1]

Für die Fußball-Weltmeisterschaft 1978, für die sich der Iran erstmals qualifiziert hatte, wurde Ghelichkhani aus politischen Gründen nicht ins Team nominiert.[2] In diesem Jahr wechselte er in die USA zu den San José Earthquakes.[3]

Der politisch links stehende Ghelichkhani war ein Gegner sowohl der Schah-Diktatur als auch der 1979 entstandenen Islamischen Republik. Er lebte ab 1979 im Exil in Frankreich, wo er die persischsprachige Oppositionszeitschrift Arash herausgab.[2][4]

Einzelnachweise

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