Passenger (2026)

Film von André Øvredal (2026) From Wikipedia, the free encyclopedia

Passenger ist ein US-amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahr 2026 mit Jacob Scipio und Lou Llobell. Regie führte André Øvredal nach einem Drehbuch von T.W. Burgess und Zachary Donohue.[2][3]

TitelPassenger
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2026
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Passenger
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2026
Länge 94 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen
  • 18Hz Productions
  • Coin Operated
Stab
Regie André Øvredal
Drehbuch
  • T.W. Burgess
  • Zachary Donohue
Produktion
Musik Christopher Young
Kamera Federico Verardi
Schnitt Martin Bernfeld
Besetzung
Synchronisation
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Handlung

Die Freunde Daniel und Lucas sind nachts im Auto unterwegs, als Daniel von einem unsichtbaren Wesen getötet wird. Lucas flieht im Auto davon, das Wesen hat sich aber als Beifahrer ans Auto geheftet.

Das Paar Maddie und Tyler begibt sich auf einen Roadtrip in einem Van, um der Hektik New Yorks zu entkommen. Nach sechs Wochen im Van macht Tyler Maddie einen Antrag. In der Nacht rast Lucas an ihnen vorbei und kurz darauf sehen sie, dass sein Wagen gegen einen Baum gekracht ist. Sie halten an und rufen die Polizei, doch bevor diese ankommt, wird Lucas von dem unsichtbaren Wesen getötet. Am Morgen kommen sie bei einem Campertreffen an und sehen drei Kratzer nebeneinander am Van, die Maddie auch auf Lucas’ Auto gesehen hatte. Maddie begegnet Diana Larson und erzählt ihr von dem Unfall. Diana erklärt ihr Regeln des Lebens auf der Straße: Nicht nachts fahren, und wenn man doch muss, nicht anhalten. Ein YouTuber zum Thema Van erklärt Tyler, 24/7-Fitnessstudios seien der ideale Ort, um Pause zu machen. Als sie sich nachts bei einem solchen aufhalten, wird Maddie auf dem Parkplatz von dem Wesen verfolgt. Nachdem sie es in den Van schafft, versucht das Wesen dort, sie mit dem Autogurt zu erwürgen. Es lässt aber los, als Maddie es mit einer Medaille des Heiligen Christophorus, Schutzpatron der Reisenden, berührt. Tyler erscheint anschließend, sieht aber niemand anderen.

In einem Souvenirladen nimmt Maddie ein Buch über den Landstreicher-Code mit. Laut diesem bedeuten die drei Striche eine Warnung, sich fernzuhalten. Im Internet findet Maddie Geschichten über markierte Wagen, deren reisende Fahrer durch den übernatürlichen „Passenger“ getötet sein sollen. Sie machen Halt in einem Wald, wo Tyler einen Filmprojektor aufbaut. Während sie Ein Herz und eine Krone schauen, kommen Konflikte zwischen ihren unterschiedlichen Zukunftsvorstellungen zutage: Maddie war von einer Pflegefamilie zur nächsten gereicht worden und wünscht sich daher ein festes Zuhause, bei dem sie irgendwann ankommen. Tyler wuchs in einem Zuhause mit seinen Eltern auf, die ihn aber geschlagen hatten, sodass er weiß, ein Haus bedeutet nicht immer Sicherheit und er sich das Leben im Van dauerhaft vorstellen kann. Bald darauf erscheint aber der Passenger und bedroht sie, bis sie sich in den Van retten. In einem Diner erklärt Maddie Tyler, was sie bislang über den Passenger herausgefunden hat, und schlägt vor, Diana zu suchen, die nach Flagstaff wollte.

Als es während ihrer Fahrt dahin wieder dunkel wird, müssen sie gegen Regeln und Plan anhalten, als der Passenger ihnen einen Platten verursacht. Während Tyler diesen zu wechseln beginnt, zieht der Passenger Maddie davon und verletzt Tylers Bein unter dem Van. Er kann sich aber herausziehen und findet Maddie wieder. Sie kaufen sich in einem Laden einen ganzen Haufen Christophorus-Medaillen und finden nachts bei einem Campertreffen Diana. Sie erzählt, dass es eine Kirche des Heiligen Christophorus gebe, in der Reisende sich vor dem Passenger schützen könnten, und will dem Paar den Weg zu dieser weisen, wird aber von dem Passenger getötet. Tyler und Maddie fahren weiter umher und hoffen, selbst die Kirche zu finden. Maddie entdeckt dabei auf einer Werbetafel ein Zeichen des Landstreicher-Codes, das ihr den Weg abseits der Straße weist. Während sie auf gerader Strecke der Kirche näher kommen, versucht der Passenger, sie aufzuhalten, und Tyler lässt sich zur Ablenkung von diesem aus dem Van ziehen, damit Maddie weiterfahren kann. In der Kirche, deren geweihter Boden den Passenger schwächt, rammt Maddie diesen immer wieder gegen eine Christophorus-Statue, und spießt ihn, nachdem die Statue umgekippt ist, an deren Stab auf. Der Passenger verbrennt, was die Kirche in Brand setzt. Maddie rettet sich aus der Kirche und Tyler kommt zu ihr. Sie beobachten gemeinsam das Feuer bis zum Morgen, als Rettungswagen ankommen.

Synchronisation

Die deutsche Synchronisation übernahm die Iyuno Germany. Das Dialogbuch schrieb Sven Hasper, der auch Dialogregie führte.[4]

Weitere Informationen Rolle, Darsteller ...
RolleDarstellerSynchronsprecher[4]
Diana LarsonMelissa LeoAgnes Hilpert
Maddie BreckerLou LlobellLin Gothoni
Tyler GenocchioJacob ScipioNicolás Artajo
Lucas TedescoMiles FowlerOscar Räuker
DanielAlan TrongConstantin von Jascheroff
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Produktion und Hintergrund

Der Film wurde von 18Hz Productions und Coin Operated produziert, als Produzenten fungierten Gary Dauberman und Walter Hamada.[3][5]

Die Kamera führte Federico Verardi, die Musik schrieb Christopher Young, die Montage verantwortete Martin Bernfeld und das Casting Jennifer L. Smith und Tricia Wood. Das Kostümbild gestaltete Kimberly Adams-Galligan.[3] In den USA erhielt der Film ein R-Rating.[5]

Veröffentlichung

In den USA kam der Film am 22. Mai 2026 im Vertrieb von Paramount Pictures in die Kinos.[5] Der deutsche Kinostart war am 28. Mai 2026.[2]

Rezeption

Am 21. Mai 2026 waren 13 der 25 bei Rotten Tomatoes aufgeführten Kritiken positiv, bei einer durchschnittlichen Bewertung von 5,5 von 10 Punkten.[5] Bei Metacritic erhielt der Film am 21. Mai 2026 einen Metascore von 55 von 100 möglichen Punkten, der auf sieben Rezensionen basierte.[6]

Michael Bendix vergab auf filmstarts.de 2,5 von 5 Sternen. Zwischen Jeepers Creepers, Twilight Zone und einer Vielzahl weiterer Genre-Versatzstücke finde der Film nie so recht zu einem eigenen Profil.[7]

Chris Schelb bewertete die Produktion auf outnow.ch mit vier von sechs Sternen. Diese sei ein effektiver Gruselfilm, dessen Stärken eindeutig bei den Jump-Scares liegen würden. Die Mythologie des Bösen stünde jedoch etwas auf wackeligen Beinen, sodass es beim kleinen Horrorsnack bleibe.[8]

filmfutter.com (3,5 von 5 Sterne) schrieb, dass Passenger über viele Meilen als unheimlicher und extrem stimmungsvoller Slow Burner funktioniere, der Angst und Paranoia vor allem aus seinem vordergründig idyllischen Setting ziehe. Auch wenn André Øvredal etwas zu häufig mit effektiven aber vorhersehbaren Jump Scares unterbreche, kehre er mit seinem thematisch interessanten Höllentrip insgesamt wieder zu alter Stärke zurück.[9]

Oliver Armknecht (fünf von zehn Punkte) meinte auf film-rezensionen.de, dass das Setting zwar nicht originell sei, aber in der ersten Hälfte noch ganz gut funktioniere. In der zweiten Hälfte werde der Horrorfilm aber zunehmend lächerlich, streckenweise auch richtig dämlich.[10]

Christian Fuchs bezeichnete die Produktion auf ORF.at als passables Geisterbahnkino. Leider gehöre diese zu jenen Schockern, die ihr gesamtes Potenzial mit der Enthüllung des Titelmonsters verschenkten. Spätestens zur Filmhälfte werde klar, dass es sich hier um generischen Genregrusel handle, meilenweit weg von kunstvollen Geniestreichen.[11]

Natascha Jurácsik (45 von 100 Punkten) kritisierte auf filmpluskritik.com das schwache Drehbuch. Mit einem gelungenen Anfang, einem annehmbaren Mittelteil und einem schwachen Ende könne der Film nicht halten, was die Prämisse verspreche: Kreativität.[12]

Einzelnachweise

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