Pastoralbriefe
Teil der frühchristlichen Paulusbriefe
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Pastoralbriefe nennt man drei Episteln im Neuen Testament, nämlich den Ersten und Zweiten Timotheusbrief sowie den Titusbrief. Die Briefe heißen Pastoralbriefe (lat. pastor „Hirte“, also Briefe die nicht an eine Gemeinde, sondern an einen einzelnen „Hirten“ adressiert waren), weil sie nicht, wie die meisten anderen Paulusbriefe, an ganze Gemeinden geschrieben wurden, sondern an Einzelpersonen (nämlich an Timotheus und Titus) gerichtet sind, die in Gemeinden pastorale Aufgaben hatten; insofern sind sie keine Privatbriefe wie etwa der Brief an Philemon („Tritopaulinen“ oder „tritopaulinisch“).
Die Bezeichnung Pastoralbriefe für die Dreiergruppe 1 Tim, 2 Tim und Tit prägte der lutherische Hallenser Neutestamentler Paul Anton (Exegetische Abhandlung der Pastoralbriefe Pauli, 1753/55 postum veröffentlicht).[1]
Die Briefe geben an, von Paulus von Tarsus verfasst zu sein. Seit dem frühen 19. Jahrhundert wurde dieser Anspruch bezweifelt. Heute nehmen viele Neutestamentler an, dass es sich um Pseudepigraphen handelt, d. h., dass sie nicht von Paulus selbst, sondern Jahre oder Jahrzehnte nach seinem Tod von einem oder mehreren seiner Schüler unter dessen Namen verfasst wurden.
Die Echtheitsfrage der Pastoralbriefe
Die Echtheit der drei Pastoralbriefe wird seit dem frühen 19. Jahrhundert bezweifelt. Friedrich Schleiermacher hielt 1807 nur den ersten Timotheusbrief für unecht, Johann Gottfried Eichhorn dehnte den Zweifel 1812 auf alle drei Briefe aus. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein war die Echtheit zwischen historisch-kritisch arbeitenden Bibelwissenschaftlern und konservativen Theologen heftig umstritten, der Theologe Jürgen Roloff nennt sie „eines der am heftigsten umkämpften Schlachtfelder der neutestamentlichen Exegese“.[2]
Zweifel an der paulinischen Verfasserschaft
In den heute gängigen Lehrbüchern zur Einleitung in das Neue Testament wird die paulinische Verfasserschaft der Pastoralbriefe bestritten. Folgende Argumente werden dabei gegen die Echtheit der Pastoralbriefe vorgebracht:
- Sprache und Stil passen nicht zu dem Sprachstil der unbestritten echten Gemeindebriefe des Paulus (Röm, 1.Kor, 2.Kor, Gal, 1.Thess, Phil, Phlm).
- Die Orts-, Zeit- und Personenangaben passen nicht zu der uns bekannten Chronologie des Lebens und Wirkens des Paulus.
- Die in den Pastoralbriefen angeschriebenen Gemeinden sind weiter entwickelt und in ihren Ämtern differenzierter als zu der Zeit des Paulus.
- Die in den Briefen bekämpften Irrlehrer passen eher zu den Häretikergruppen des 2. Jahrhunderts als zu den Gegnern, die in apostolischer Zeit auftraten; zudem wird in den Pastoralbriefen gegen sie mit Bezug auf eine als bereits feststehend vorausgesetzte „heilige“ bzw. „gute Lehre“ (1 Tim 1,10 EU, 1 Tim 4,6 EU) polemisiert – Paulus dagegen brachte Sachargumente vor und bezog sich dabei auf Jesus Christus, sein Kreuz und sein Evangelium.[3]
- Die theologische Lehre in den Briefen und die von daher entworfene Ethik stehen nicht im Einklang mit der rekonstruierten Lehre und Ethik des Paulus. Auffällig ist auch die Stellung zur Tradition. Paulus verarbeitet die Tradition, in den Pastoralbriefen wird sie nur übernommen und eingeübt.
- Ein wichtiger Punkt ist die Kirchenordnung, was eine gewisse Institutionalisierung der christlichen Gemeinde voraussetzt. Deshalb ist in den Pastoralbriefen von deren Ämtern die Rede, von Bischöfen, Presbytern und Diakonen. In den echten Paulusbriefen werden die Gemeinden dagegen vom Heiligen Geist geleitet, weniger von ordinierten Personen.[3]
- Die Bezeugung der Pastoralbriefe in der Textüberlieferung ist auffällig. Die Pastoralbriefe fehlen in 46, Codex Vaticanus und auch Marcion hat sie nicht in seinem Kanon aufgenommen.[4]
- Paulus wird in den Pastoralbriefen als einzige Autorität überhöht. In den unumstritten echten Briefen ist dies nicht der Fall.
Demnach sind die Pastoralbriefe von einem Paulusschüler geschrieben, dem die echten Paulusbriefe vorlagen, wahrscheinlich schon als frühe Form des Corpus Paulinum.
Argumente für die paulinische Verfasserschaft
Ein Teil der Neutestamentler weicht von der dargestellten Mehrheitsmeinung der neutestamentlichen Wissenschaft ab. Sie sind der Meinung, dass die Pastoralbriefe, einzeln untersucht und mit den einzelnen unbestrittenen Paulusbriefen verglichen, diesen durchaus nahestehen, so dass eine gemeinsame Verfasserschaft als plausibel erscheint:
- Untersuchungen des Sprachstils von 1.Tim, 2.Tim und Tit kommen zu dem Ergebnis, dass 2.Tim stilistisch sogar näher an Röm, Phil oder Gal herankommt als etwa 1.Kor. Anscheinend verwendet der Verfasser in 1.Tim und Tit den damals für einen Vorgesetzten gegenüber seinen bevollmächtigten Delegaten üblichen Sprachstil, um diesen zu beauftragen und zu instruieren. – Anthony Kenny kommt mit Hilfe stilometrischer Untersuchungen zum Schluss, dass im Corpus Paulinum alle Briefe außer dem Titusbrief einen verwandten Stil repräsentieren, der einem gewandten Autor zuzutrauen sei. Der Titusbrief weiche zu stark vom Stil des Verfassers der übrigen Paulusbriefe ab.[5] – Nach den sprachstatistischen Untersuchungen von Eta Linnemann weichen die Pastoralbriefe nicht grundsätzlich von den anderen Paulusbriefen ab; ein Unterschied ergibt sich aufgrund ihrer Kürze.[6]
- Es ist möglich, die drei Briefe an Mitarbeiter des Apostels innerhalb der uns bekannten Wirkungszeit des Apostels Paulus unterzubringen. Vor allem die längere Zwischenreise[7] einschließlich Überwinterung[8] von Ephesus über Mazedonien und Achaja und wieder nach Kleinasien/Ephesus zurück bietet für 1.Tim und Tit eine gute Datierungsmöglichkeit. 2.Tim passt in die erste oder in eine uns unbekannte, aber von manchen frühen Kirchenvätern bezeugte zweite Gefangenschaft des Apostels in Rom. Der Titusbrief lässt sich in die Romreise des Paulus einfügen: Paulus hat Titus in Kreta zurückgelassen (Tit 1,5) und gibt ihm vom Kephallenia (Melite)[9] aus weitere Anweisungen zum Gemeindeaufbau.
Einige Verteidiger der Echtheit der Pastoralbriefe versuchen, Unterschiede zu den anderen Paulusbriefen durch eine „Sekretärshypothese“ zu erklären, wie sie von Heinrich August Schott 1830 eingeführt wurde.[10] Demnach soll Paulus die Briefe zwar inhaltlich autorisiert, die konkreten Formulierungen aber einem ungenannten Sekretär überlassen haben; er sei also nur der indirekte Verfasser – laut Jürgen Roloff eine „gewagte […] Hilfskonstruktion“.[2]
Literatur
Allgemein
- Michael Wolter: Die Pastoralbriefe als Paulustradition. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1988, ISBN 3-525-53827-8.
- Philip H. Towner: The Goal of Our Instruction. The Structure of Theology and Ethics in the Pastoral Epistles (= Journal for the Study of the New Testament, Supplement 34). JSOT Press, Sheffield 1989, ISBN 1-85075-216-8.
- Philip H. Towner: Pauline Theology or Pauline Tradition in the Pastoral Epistles: The Question of Method, Tyndale Bulletin 46 (1995), S. 287–314.
- Egbert Schlarb: Die gesunde Lehre. Häresie und Wahrheit im Spiegel der Pastoralbriefe. Marburger theologische Studien 28. Elwert, Marburg 1990, ISBN 3-7708-0932-7.
- Frances Young: The Theology of the Pastoral Letters. New Testament Theology. Cambridge University Press, Cambridge 1994, ISBN 0-521-37036-1.
- Mark Harding: Tradition and Rhetoric in the Pastoral Epistles (= Studies in Biblical Literature 3). Lang, New York u. a. 1998, ISBN 0-8204-3767-0.
- Carsten Looks: Das Anvertraute bewahren. Die Rezeption der Pastoralbriefe im 2. Jahrhundert. Münchner theologische Beiträge. Utz-Verl., München 1999, ISBN 3-89675-655-9.
- William A. Richards: Difference and Distance in Post-Pauline Christianity. An Epistolary Analysis of the Pastorals (= Studies in Biblical Literature 44). Lang, New York u. a. 2002, ISBN 0-8204-5599-7.
- Karl Löning: Epiphanie der Menschenfreundlichkeit. Zur Rede von Gott im Kontext städtischer Öffentlichkeit nach den Pastoralbriefen. In: Matthias Lutz-Bachmann (Hrsg.): Und dennoch ist von Gott zu reden. Festschrift für Herbert Vorgrimler. Herder, Freiburg/Basel/Wien 1994, S. 107–124.
- Karl Löning: Gerechtfertigt durch seine Gnade (Tit 3,7). Zum Problem der Paulusrezeption in der Soteriologie der Pastoralbriefe. In Thomas Söding (Hrsg.): Der lebendige Gott. Studien zur Theologie des Neuen Testaments. Festschrift für Wilhelm Thüsing zum 75. Geburtstag. Aschendorff, Münster 1996, S. 241–257.
- Ansgar Wucherpfennig SJ: Missionarische Kirche im Neuen Testament. Paulus, Lukas und die Pastoralbriefe als Stationen einer Entwicklung innerhalb des frühen Christentums. In: Geist und Leben 76/6 (2003), S. 434–445.
Zur Lukas-Hypothese
Pro:
- Charles Francis Digby Moule: The Problem of the Pastoral Epistles. In: Bulletin of the John Rylands Library 47 (1965), S. 430–452.
- Rainer Riesner: Once more: Luke-Acts and the Pastoral Epistles. In: Sang-won Son, S. Aaron Son (Hrsg.): History and Exegesis: New Testament Essays in Honor of Dr. E. Earle Ellis for his 80th Birthday. Bloomsbury New York / London 2006, S. 239–258.
- August Strobel: Schreiben des Lukas? Zum sprachlichen Problem der Pastoralbriefe, New Testament Studies 15 (1969) 191-210.
- Stephen G. Wilson: Luke and the Pastoral Epistles. SPCK, London 1979.
- Siehe auch die unter „Echtheitskritik“ unten genannten Beiträge von R. Fuchs.
Contra:
- Norbert Brox: Lukas als Verfasser der Pastoralbriefe, in: Jahrbuch für Antike und Christentum 13 (1970), S. 62–77.
- Jean-Daniel Kaestli: Luke-Acts and the Pastoral Epistles: The Thesis of a Common Authorship. In: Christopher M. Tuckett (Hrsg.): Luke’s Literary Achievement: Collected Essays. Sheffield Academic Press, Sheffield 1995, S. 110–126.
- Ian Howard Marshall: Rezension der Monographie von S. G. Wilson, Luke and the Pastoral Epistles (SPCK). London 1979, in JSNT (10 / 1981), S. 69–74.
- Ian Howard Marshall: The Pastoral Epistles in Recent Study. In: Andreas J. Köstenberger, Terry L. Wilder (Hrsg.): Entrusted with the Gospel. Paul’s Theology in the Pastoral Epistles. B&H Publishing Group, Nashville 2010, S. 268–312.
Kommentare
- Norbert Brox: Die Pastoralbriefe. 1 Timotheus, 2 Timotheus, Titus. F. Pustet, Regensburg 5., durchges. u. erw. Aufl. 1989, ISBN 978-3-7917-0140-0.
- Ian Howard Marshall, Philip H. Towner: The Pastoral Epistles (= Internatiomnal Critical Commentary). Bloomsbury Academic, Edinburgh 1999.
- William D. Mounce: The Pastoral Epistles (= World Biblical Commentary 46), Thomas Nelson, Nashville 2000.
- Heinz-Werner Neudorfer: Der erste Brief des Apostels Paulus an Timotheus (= Historisch-Theologische Auslegung), R. Brockhaus, Wuppertal 2004, ISBN 3-417-29721-4.
- Philip H. Towner: The Letters to Timothy and Titus (= New International Commentary on the New Testament). Eerdmans Publishing, Grand Rapids 2006.
- Klaus Berger: Kommentar zum Neuen Testament. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2011, S. 790–826.
Echtheitskritik
- Klaus Berger: Kommentar zum Neuen Testament. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2011, S. 790ff.
- Anthony E. Bird: The Authorship of the Pastoral Epistles – Quantifying Literary Style. In: Reformed Theological Review 56 (1997), S. 118–137.
- Jan van Bruggen: Die geschichtliche Einordnung der Pastoralbriefe. R. Brockhaus, Wuppertal 1991.
- James D. Miller: The Pastoral Letters as Composite Documents. (= Monograph Series, Society for New Testament Studies 93). Cambridge University Press, Cambridge 1997, ISBN 0-521-56048-9
- Rüdiger Fuchs: Unerwartete Unterschiede – müssen wir unsere Ansichten über die Pastoralbriefe revidieren? (= Bibelwissenschaftliche Monographien). R. Brockhaus, Wuppertal 2003, ISBN 3-417-29480-0.
- Rüdiger Fuchs: Ist die Agape das Ziel der Unterweisung (1.Tim 1,5)? – zum unterschiedlichen Gebrauch des ἀγαπ- und des φιλ-Wortstamms in den Schreiben an Timotheus und Titus. In: Jahrbuch für Evangelikale Theologie (2004), S. 93–126.
- Rüdiger Fuchs: Bisher unbeachtet – zum unterschiedlichen Gebrauch von ἀγαθοός, καλῶν und καλός in den Schreiben an Timotheus und Titus. In: European Journal of Theology 1 (2006), S. 15–33.
- Rüdiger Fuchs: Eine vierte Missionsreise des Paulus im Osten? Zur Datierung des ersten Timotheusbriefs und des Titusbriefs. In: European Journal of Theology (2011), S. 33–28.
- Jens Herzer: Abschied vom Konsens? Die Pseudepigraphie der Pastoralbriefe als Herausforderung an die neutestamentliche Wissenschaft. In: Theologische Literaturzeitung 129 (2004), Heft 12, S. 1267–1282.
- Hermann von Lips: Von den „Pastoralbriefen“ zum „Corpus Pastorale“. Eine Hallische Sprachschöpfung und ihr modernes Pendant als Funktionsbestimmung dreier neutestamentlicher Briefe. In: Udo Schnelle (Hrsg.): Reformation und Neuzeit. 300 Jahre Theologie in Halle (1694-1994). Walter de Gruyter, Berlin / New York 1994, S. 49–71.
- Anthony Kenny: A Stylometric Study of the New Testament. Clarendon, Oxford 1986.
- John A. T. Robinson: Grayston and Herdan’s ‚C’ Quantity Formula and the Authorship of the Pastoral Epistles. In: New Testament Studies 30 (1984), S. 282–288.
- David L. Mealand: The Extend of the Pauline Corpus: A multivariate Approach. In: Journal for the Study of the New Testament 59 (1995), S. 61–92.
- Annette Merz: Die fiktive Selbstauslegung des Paulus. Intertextuelle Studien zur Intention und Rezeption der Pastoralbriefe (= Novum Testamentum et orbis antiquus/Studien zur Umwelt des Neuen Testaments 52). Academic Pr., Fribourg/Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, ISBN 3-525-53953-3.
- Karl-Heinrich Ostmeyer: Kommunikation mit Gott und Christus (= Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament197). Mohr Siebeck, Tübingen 2006, ISBN 3-16-148969-1 (vor allem die Seiten 141 & 150–160).
- Herbert Jennings Rose: The Clausulae of the Pauline Corpus. In: The Journal of Theological Studies 25 (1929), S. 17–43.
- Philip H. Towner: Gnosis and realized Eschatology in Ephesus (of the Pastoral Epistles) and the Corinthian Enthusiasm. In: Journal for the Study of the New Testament 31 (1987), S. 95–125.
- Alfons Weiser: Die gesellschaftliche Verantwortung der Christen nach den Pastoralbriefen (= Beiträge zur Friedensethik, Band 18). Kohlhammer, Stuttgart 1994.
- Rainer Riesner: Once more: Luke-Acts and the Pastoral Epistles. In: Sang-won Son, S. Aaron Son (Hrsg.): History and Exegesis: New Testament Essays in Honor of Dr. E. Earle Ellis for his 80th Birthday. Bloomsbury New York / London 2006, S. 239–258, hier besonders S. 256–257.
- Werner Thiessen: Christen in Ephesus. Die historische und theologische Situation in vorpaulinischer und paulinischer Zeit und zur Zeit der Apostelgeschichte und der Pastoralbriefe (= Texte und Arbeiten zum neutestamentlichen Zeitalter. Band 12). Francke, Tübingen u. a. 1995, ISBN 3-7720-1863-7.
- Gerhard Lohfink: Paulinische Theologie in der Rezeption der Pastoralbriefe. In: Karl Kertelge (Hrsg.): Paulus in den neutestamentlichen Spätschriften. Zur Paulusrezeption im Neuen Testament. Herder, Freiburg im Breisgau 1981, S. 70–121.
Zur Christologie der Pastoralbriefe
- Karoline Läger: Die Christologie der Pastoralbriefe (= Hamburger Theologische Studien 12). Steinmann u. Steinmann, Hamburg/Lit-Verl., Münster 1996, ISBN 3-8258-2748-8.
- Andrew Y. Lau: Manifest in Flesh. The Epiphany Christology of the Pastoral Epistles (= Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament 2/86). Mohr Siebeck, Tübingen 1996, ISBN 3-16-146302-1.
- Hanna Stettler: Die Christologie der Pastoralbriefe (= Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament 2/105). Mohr Siebeck, Tübingen 1998, ISBN 3-16-147056-7.
- Thomas Söding: Das Erscheinen des Retters. Zur Christologie der Pastoralbriefe. In: Klaus Scholtissek (Hrsg.): Christologie in der Paulus-Schule. Zur Rezeptionsgeschichte des paulinischen Evangeliums. Stuttgarter Bibelstudien 181. Verl. Kath. Bibelwerk, Stuttgart 1999, S. 149–192.
- Rüdiger Fuchs: Unerwartete Unterschiede – müssen wir unsere Ansichten über die Pastoralbriefe revidieren? (= Bibelwissenschaftliche Monographien). R. Brockhaus, Wuppertal 2003, ISBN 3-417-29480-0.
- Rüdiger Fuchs: Ein Gott, der Vater, ein Herr, Jesus Christus. Verwendung und Vermeidung der Gottesbezeichnung „Vater“ in den Gemeinde- und Pastoralbriefen des Paulus. In: Jahrbuch für Evangelikale Theologie 26 (2012), S. 63–91.