Pat Mallet

französischer Comiczeichner From Wikipedia, the free encyclopedia

Pierre André Patrick „Pat“ Mallet (* 19. Juni 1939 in Marseille; † 30. September 2012 in Bayonne[1][2]) war ein französischer Comiczeichner.

Leben

Pat Mallet war seit seinem neunten Lebensjahr gehörlos.[3]

Er studierte an der Akademie für Angewandte Künste in Paris zur gleichen Zeit wie die Comiczeichner Jean Giraud (Moebius) und Jean-Claude Mézières. Mallet erschuf die Abenteuer von Pegg dem Roboter und den zwei albernen Marsmenschen Xing & Xot für Spirou, und bald danach einen Venusianer, Zoum, für Pilote. Er wurde schließlich ein erfolgreicher Cartoonist und widmete seine gesamte Karriere Gag-Zeichnungen über kleine grüne Männchen.

Patrick Mallet zeichnete für das französische Paris Match sowie für den Stern und Die Zeit. Ab 1970 erschienen seine kleinen grünen Männchen im französischen Magazin lui. 1972 und 1978 erhielt er den Grand Prix International de la Caricature in Montreal.

Pat Mallet lebte in Frankreich. Er war auch als Zeichenlehrer für gehörlose Kinder tätig.

Werke (Auswahl)

  • Die kleinen grünen Männchen. Sehr irdische Entdeckungen und Eroberungen kleiner neugieriger Ungeheuer vom Mars, Stalling, 1975
  • Das große Buch der kleinen grünen Männchen, Stalling, 1975
  • Irdisch-Allzuirdisches, Stalling, 1976
  • Der grosse Pat Mallet, Stalling, 1976
  • Die kleinen grünen Männchen sind wieder da, Stalling, 1977
  • Der kleine Pat Mallet, Stalling 1977
  • Fröhlich frivol, Bonmot, 1979
  • ...und die kleinen grünen Männchen waren doch dabei: Die Geschichte unseres Planeten, Stalling, 1979
  • Die kleinen grünen Männchen bleiben am Ball, Stalling, 1980
  • Die kleinen grünen Männchen werden aktiv, Stalling, 1981
  • Und die kleinen grünen Männchen waren doch dabei. Von der Jungfrau von Orleans über Casanova bis Napoleon, Stalling, 1982
  • Wie das Leben so spielt, Krüger, 1983
  • Die kleinen grünen Männchen lieben die Frauen, Heyne, 1987
  • Die Olympiade der kleinen grünen Männchen, Heyne, 1988
  • Die kleinen grünen Männchen sind nicht zu bremsen, Heyne, 1991

Einzelnachweise

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