Paul Auban
französischer Bildhauer und Grafiker
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Paul Auban (* 7. März 1869 in Mirebeau-sur-Bèze; † 18. Juli 1945 in Paris) war ein französischer Bildhauer und Grafiker.[1]

Leben
Paul Auban wurde in Mirebeau-sur-Bèze im Département Côte-d’Or geboren. Er erhielt seine künstlerische Ausbildung bei Jean-Alexandre-Joseph Falguière und Michel-Louis-Victor Mercier. Auban war Mitglied der Société des Artistes Français und nahm regelmäßig an deren Ausstellungen teil. Seit 1898 stellte er im Salon des Artistes Français in Paris aus. Dort erhielt er mehrfach Auszeichnungen: 1894 eine ehrenvolle Erwähnung, 1899 eine Medaille dritter Klasse, 1901 eine Medaille zweiter Klasse sowie ein Reisestipendium. In den Jahren 1908 und 1913 wurde ihm jeweils die Medaille erster Klasse verliehen. Anlässlich der Pariser Weltausstellung von 1900 erhielt er eine weitere ehrenvolle Erwähnung.[1]
Paul Auban wurde zum Chevalier der Légion d’Honneur ernannt. Sein künstlerisches Werk umfasst insbesondere Porträtbüsten und -medaillons. Zu den dargestellten Persönlichkeiten zählt unter anderem Paul Bert. Darüber hinaus schuf Auban thematische Skulpturen und figurale Kompositionen. Zu seinen bekanntesten Arbeiten gehören die Marmorbüste Jeanne d’Arc, die Marmorfigur Souvenir und die Gipsgruppe Malédiction, il est mort. Neben kleineren plastischen Arbeiten realisierte Auban auch Monumentalskulpturen. Ein Beispiel hierfür ist die Statue Giuseppe Garibaldis in Dijon. Paul Auban starb 1945 in Paris.[1]
Literatur
- Emmanuel Bénézit: Dictionary of artists. Band 1: A – Bedeschini. Paris, 2006.