Paul Danzer

deutscher Sachbuchautor From Wikipedia, the free encyclopedia

Paul Max Danzer (* 8. Dezember 1879 in München;[1]23. August 1946 in Fürstenfeldbruck[2]) war ein deutscher Sachbuchautor.

Leben

Paul Danzer war der Sohn eines Fabrikbesitzers und Majors der Artillerie. Er studierte Nationalökonomie und Geschichte an der Universität München, an der er 1923 zum Dr. phil. promoviert wurde. Danzer wurde Direktor der Bayerischen Kunstgewerbevereins und Schriftleiter der Zeitschrift Völkischer Wille. 1927 wurde er Mitarbeiter für bildende Kunst im Feuilleton des Völkischen Beobachters.[3] Zum 1. Mai 1933 trat er in die NSDAP ein (Mitgliedsnummer 1.924.860).[4] 1934 übernahm er die Leitung des Reichsbunds der Kinderreichen Berlin. Er war Mitarbeiter des Rassenpolitischen Amtes der NSDAP.

Nach Kriegsende wurden fast alle seiner Schriften in der Sowjetischen Besatzungszone auf die Liste der auszusondernden Literatur gesetzt.[5]

Familie

Paul Danzer war von 1922 bis 1932 mit Helene Reinartz verheiratet.[1] Sein Sohn Ludwig (1927–2011) wurde Professor für Mathematik an den Universitäten Göttingen und Dortmund.[6]

Schriften (Auswahl)

  • Geldverdienen und gewerbliche Kunst. B. Heller, München 1929.
  • Die Frage. Landesverband Bayern im Reichsbund der Kinderreichen Deutschlands zum Schutze der Familie, München 1932.
  • Geburtenkrieg. Lehmann, München 1937.
  • Streifzüge ins Völkische. Völkischer Wille, Berlin 1937.
  • Der Wille zum Kind. Lehmann 1938, München.
  • Volks-Erhaltung. Rota-Druck 1939, Berlin.
  • mit Hannes Schmalfuß: Das bevölkerungspolitische ABC. Lehmann, München 1940.
  • mit Hannes Schmalfuß: Deutschland muß leben! Das bevölkerungspolitische ABC. Nationalsozialistischer Führungsstab der Wehrmacht, Berlin 1944.

Literatur

Einzelnachweise

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