Paul Macar

belgischer Geomorphologe From Wikipedia, the free encyclopedia

Paul François Joseph Macar (* 26. Februar 1906 in Lüttich; † 12. April 1978 ebenda) war ein belgischer Physischer Geograph.

Leben

Macar studierte an der Universität Lüttich und schloss das Studium 1930 als Bergbauingenieur ab. Von 1931 bis 1938 war er Assistent von Paul Fourmarier und wurde 1938 Dozent. Während des Zweiten Weltkrieges war er von 1940 bis 1944 in deutscher Kriegsgefangenschaft. Nach Kriegsende kehrte er an die Universität Lüttich zurück, wurde dort 1948 Dozent und 1953 ordentlicher Professor. Als physischer Geograph spezialisierte er sich auf dem Gebiet der Geomorphologie und gilt als Gründer dieser Forschungsrichtung in Belgien. Er veröffentlichte zahlreiche Aufsätze auf diesem Gebiet, zumeist in Französisch.

1967 wurde er in die Leopoldina aufgenommen. 1975 wurde er zum korrespondierenden Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen gewählt.[1] Er war Träger des Ordens Leopolds II. (Großoffizier).

Literatur

  • A. Pissart: In Memoriam Paul Macar (1906–1978). In: Annales de la Société Géologique de Belgique. Band 101, 1978, S. 405–407 (uliege.be [PDF; abgerufen am 25. November 2025]).
  • Jacques Denis: Macar, Paul François Joseph. In: Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique (Hrsg.): Biographie Nationale. Band 42. Brüssel 1982, S. 525–530.

Einzelnachweise

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