Paul Stagg Coakley
US-amerikanischer Geistlicher, Erzbischof von Oklahoma City
From Wikipedia, the free encyclopedia
Paul Stagg Coakley (* 3. Juni 1955 in Norfolk) ist ein US-amerikanischer Geistlicher und römisch-katholischer Erzbischof von Oklahoma City.


Leben
Der Bischof von Wichita, David Monas Maloney, weihte ihn am 8. April 1982 zum Diakon und der Bischof von Wichita, Eugene John Gerber, spendete ihm am 21. Mai 1983 die Priesterweihe.
Papst Johannes Paul II. ernannte ihn am 21. Oktober 2004 zum Bischof von Salina. Der Erzbischof von Kansas City in Kansas, James Patrick Keleher, spendete ihm am 28. Dezember desselben Jahres die Bischofsweihe; Mitkonsekratoren waren Eugene John Gerber, emeritierter Bischof von Wichita, und George Kinzie Fitzsimons, Altbischof von Salina. Als Wahlspruch wählte er Duc in Altum.
Am 16. Dezember 2010 wurde er von Papst Benedikt XVI. zum Erzbischof von Oklahoma City ernannt und am 11. Februar des nächsten Jahres in das Amt eingeführt.
Seit dem 11. November 2025 fungiert Coakley zudem als Präsident der US-amerikanischen Bischofskonferenz.[1]
Positionen
Coakley vertritt bei Themen wie Abtreibung oder LGBTQ streng konservative Positionen. 2018 unterstützte er öffentlich eine scharfe Kritik von Carlo Maria Viganò, der später aufgrund spalterischer Aussagen exkommuniziert wurde, an Papst Franziskus. Die Los Angeles Times beschrieb Coakley 2025 als „konservativen Kulturkrieger“.[2]
Weblinks
- Eintrag zu Paul Stagg Coakley auf catholic-hierarchy.org (englisch)
- Kurzbiografie, Homepage des Bistums Salina (englisch, mit Foto) ( vom 10. Juni 2020 im Internet Archive)