Paul Telge

deutscher Goldschmied From Wikipedia, the free encyclopedia

Franz Carl Paul Telge (* 7. August 1846 in Berlin[1]; † 5. Juni 1909 ebenda[2]) war ein deutscher Kunsthandwerker sowie Hofjuwelier und Hofgoldschmied des rumänischen Königspaares Karl I. und Elisabeth.

Paul Telge, 1885
Reklamemarke von Paul Telge, Berliner Gewerbeausstellung 1896
Paul Telges Haus in der Holzgartenstraße 8 in Berlin
Bomboniera von Paul Telge

Leben

Er fertigte Orden und Ehrenzeichen, Goldschmiedearbeiten für den Hochadel und Reproduktionen prähistorischer Goldfunde. Seit 1883 war er Mitglied der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte[3] und 1894 wurde er Ehrenmitglied der Niederlausitzer Gesellschaft für Anthropologie und Altertumskunde.[4] Außerdem war er Mitglied der Brandenburgia und stellvertretender Vorsitzender der Berliner Goldschmiede-Innung.[5]

Seit dem 21. Januar 1877 war er mit Lina Telge verheiratet.[6]

Werke

Orden und Medaillen
Goldschmiedearbeiten
Nachbildungen prähistorischer Gold- und Silberfunde
Restaurierung prähistorischer Gold- und Silberfunde
Veröffentlichungen
  • Paul Telge: Prähistorische Goldfunde. In gesetzlich geschützten Nachbildungen. Selbstverlag, Berlin [1885]
  • Paul Telge: Der Ring des Frangipani. Augsburger Arbeit des XVI, Jahrhunderts. Berlin [ca. 1895]
Silberne Schale von Wichulla
Silberne Schale von Wichulla
Silberne Schale von Wichulla
Silberne Schale von Wichulla

Die von Paul Telge restaurierte silberne Schale von Wichulla

Literatur

  • Leonard Forrer: Biographical dictionary of medallists. Band 6, Spink & Son, London 1916, S. 46; Nachdruck: Baldwin & Sons, London 1981, ISBN 90-70296-02-0
  • Todesnachricht. In: Zeitschrift für Ethnologie. Band 41, Berlin 1909, Verhandlungen S. 685
  • Kurzer Nachruf. In: Brandenburgia. Band 18, Berlin 1910, S. 390–391
Commons: Paul Telge – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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