Pępowo
Dorf in Polen
From Wikipedia, the free encyclopedia
Pępowo (deutsch Pempowo, 1939–1945 Waldeneck)[2] ist ein Dorf und Sitz der gleichnamigen Landgemeinde in Polen. Der Ort liegt im Powiat Gostyński der Wojewodschaft Großpolen.
| Pępowo | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Woiwodschaft: | Großpolen | |
| Powiat: | Gostyń | |
| Geographische Lage: | 51° 46′ N, 17° 7′ O | |
| Einwohner: | 1780 (2006) | |
| Postleitzahl: | 63-830 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 65 | |
| Kfz-Kennzeichen: | PGS | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Eisenbahn: | Krotoszyn–Leszno | |
| Gmina | ||
| Gminatyp: | Landgemeinde | |
| Gminagliederung: | 17 Ortschaften | |
| 13 Schulzenämter | ||
| Fläche: | 86,71 km² | |
| Einwohner: | 5729 (1. Jan. 2024)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 66 Einw./km² | |
| Gemeindenummer (GUS): | 3004042 | |
| Verwaltung | ||
| Gemeindevorsteher: | Stanisław Krysicki | |
| Adresse: | ul. St. Nadstawek 6 63-830 Pępowo | |
Geschichte
Pępowo wurde erstmals 1136 schriftlich erwähnt, das Dorf gehörte damals zum Besitz des Bischofs von Gnesen. Zu dieser Zeit wurde wahrscheinlich die erste Andreaskirche gebaut.
1815–1848 gehörte Pępowo zum Großherzogtum Posen. Nach der Volkszählung von 1837 hatte das Dorf 164 Einwohner, die in 20 Häusern lebten. 1876 wurde das Anwesen an den geadelten Adolph von Hansemann verkauft, den Vater vom Erben Ferdinand von Hansemann, der zusammen mit Hermann Kennemann und Heinrich von Tiedemann den Ostmarkenverein begründete.
In Pempowo gab es schon vor 1890 eine Eisenbahnstation, die von allen Kreisen und Schichten der Bevölkerung genutzt wurde[3] und der Direktion Posen unterstand, Bahnstrecke Lissa-Ostrowo,[4] Kilometer 45,69.[5]
Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs war Pępowo durch die Erbfolge der ältesten Tochter Ottilie (1886–1970) der Familie des Ferdinand von Hansemann im Besitz der Familie von Oertzen, sie heiratete 1908 in Pempowo den Offizier und späteren Major Joachim von Oertzen (1877–1950). Gutsbesitzerin war bis 1945 Ottilie von Oertzen, respektive folgend ihr Sohn Gert von Oertzen-Schorbus.[6] Die Familie von Oertzen lebte nach der Enteignung in Hessen, zuerst in Gießen, dann in Bad Homburg.[7]
1975–1988 gehörte Pępowo zur Woiwodschaft Leszno.
Gemeinde

Zur Landgemeinde Pępowo gehören 13 Ortsteile (deutsche Namen bis 1945)[8] mit einem Schulzenamt:
Eine weitere Ortschaft der Gemeinde ist Czeluścinek.
Literatur
- Pempowo., In: Kgl. Stat. Bureau: Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Stand Volkszählung 2. Dezember 1895. V.: Provinz Posen. Regierungsbezirk Posen. Kreis Gostyn. Selbstverlag, Berlin 1898, S. 128–129.
