Peter Cárdenas Schulte
peruanischer Terrorist
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Peter Cárdenas Schulte (genannt Alejandro) war einer der Führer der peruanischen Terrororganisation Movimiento Revolucionario Túpac Amaru (MRTA).
Schulte war bis zu seiner Verhaftung einer der meistgesuchten Terroristen Lateinamerikas und saß von 1992 bis 2015 in einem peruanischen Hochsicherheitstrakt. Bei der Geiselnahme in der japanischen Botschaft Lima 1996 durch das MRTA Commando Edgar Sanchez war die Befreiung Peter Cárdenas Schultes eine der Hauptforderungen.
Film
Schulte nahm brieflichen Kontakt zu seinem Sohn Alejandro Cárdenas-A. auf, der daraufhin den 2005 veröffentlichten Dokumentarfilm Alias Alejandro über seinen Vater zu drehen begann. Der Film endet mit einem Besuch beim Vater im Gefängnis und ist im Stile eines Roadmovies gedreht. Der Film war Abschlussarbeit an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb), der Regisseur erhielt im Jahr 2006 das Eberhard-Fechner-Förderstipendium der VG Bild-Kunst.[1]
Weblinks
- Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF), Universität Hamburg, über die MRTA
- Abschlussbericht der peruanischen Comisión de la Verdad y Reconciliación (CVR) (die peruanische Wahrheits- und Versöhnungskommission hat einen ausgewogenen Bericht über den peruanischen Bürgerkrieg veröffentlicht; englisch, spanisch)