Peter Flicker

österreichischer Fußballspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Peter Flicker (* 14. August 1964) ist ein ehemaliger österreichischer Fußballspieler und nunmehriger -trainer.

Schnelle Fakten Personalia, Herren ...
Peter Flicker
Personalia
Geburtstag 14. August 1964
Position Abwehrspieler
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1981–1991 Floridsdorfer AC mind. 127 (8)
1991–1993 SV Stockerau 53 (1)
1993–1998 Floridsdorfer AC mind. 97 (6)
1999 SC Leopoldsdorf/Marchfelde
2000–2001 SC Columbia Floridsdorf
2001–2002 FC Würnitz
2003–? FK Bockfließ
Stationen als Trainer
Jahre Station
2000–2001 SC Columbia Floridsdorf (Spielertrainer)
2004 Floridsdorfer AC
2004–2005 Floridsdorfer AC
2006–2009 SK Slovan HAC
2009 IC Favoriten
2011–2012 SV Hausleiten
2012–2013 SC Prottes
2013–2021 SC Columbia Floridsdorf
2021–2022 SC Columbia Floridsdorf (Co-Trainer)
2022–2023 SC Columbia Floridsdorf
2025– FC Kapellerfeld
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
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Karriere

Als Spieler

Flicker begann seine Karriere beim Floridsdorfer AC. Mit den Wienern stieg er 1985 in die Regionalliga Ost auf, aus der der FAC 1989 wieder abstieg. 1989/90 schaffte er mit den Floridsdorfern den direkten Wiederaufstieg. Zur Saison 1991/92 wechselte er zu Zweitligist SV Stockerau, der als amtierender Cupsieger aber auch im Europacup vertreten war. Sein Profidebüt in der 2. Division gab er im Juli 1991 gegen den Wiener Sport-Club. Im August 1991 folgte sein Debüt im Europapokal der Pokalsieger gegen Tottenham Hotspur. Bis Saisonende kam er zu 30 Zweitligaeinsätzen. In der Saison 1992/93 absolvierte er 23 Partien in der zweithöchsten Spielklasse.

Zur Saison 1993/94 kehrte Flicker zu Regionalligist Floridsdorf zurück. Mit den Wienern stieg er 1996 ein weiteres Mal aus der Ostliga ab, ehe 1997 erneut der direkte Wiederaufstieg folgte. Im Jänner 1999 wechselte er nach Niederösterreich zum fünftklassigen SC Leopoldsdorf/Marchfelde. Im Jänner 2000 schloss Flicker sich in Wien dem fünftklassigen SC Columbia Floridsdorf an, mit dem er zu Saisonende in die Wiener Stadtliga aufstieg. Nach dem Aufstieg übernahm er die Columbia auch als Trainer. Zur Saison 2001/02 wechselte er nach Niederösterreich zum sechstklassigen FC Würnitz. Ab Jänner 2003 ließ er seine Karriere beim FK Bockfließ ausklingen.

Als Trainer

Nach seiner Station bei der Columbia übernahm Flicker im April 2004 den Regionalligisten Floridsdorfer ACa ls Trainer. Die Wiener, die er als Vorletzter übernommen hatte, konnten sich unter seiner Führung aber nicht verbessern und stiegen aus der Regionalliga Ost ab. Daraufhin verließ er den FAC nach der Saison 2003/04. Schon im September übernahm er die Floridsdorfer aber erneut. Im Dezember 2005 verließ er den FAC abermals. Nach mehreren Monaten ohne Klub übernahm er im Mai 2006 den fünftklassigen SK Slovan HAC, der unter seiner Führung 2008 in die Stadtliga aufstieg. In der Saison 2008/09 gelang Slovan als Tabellen-Vorletzter knapp der Klassenerhalt. Nachdem die Hütteldorfer in die Saison 2009/10 mit drei Niederlagen gestartet waren, wurde Flicker im August 2009 entlassen.

Im Oktober 2009 übernahm er Ligakonkurrent IC Favoriten, den er aber nach acht Spielen in der Winterpause wieder verließ. Zur Saison 2011/12 wurde Flicker in Niederösterreich Trainer des sechstklassigen SV Hausleiten. Zur Saison 2012/13 übernahm er Ligakonkurrent SC Prottes.[1] Im April 2013 wurde er in Prottes entlassen.[2]

Zur Saison 2013/14 kehrte er nach Wien zur mittlerweile nur noch fünftklassigen Columbia zurück. Ab der Saison 2014/15 war die Mannschaft dann nach einer Ligareform gar nur noch sechstklassig. 2018/19 als Meister der Oberliga in die fünftklassige 2. Landesliga auf. Zur Saison 2021/22 trat er von seinem Posten ab und fungierte nur noch als Assistent. In der Saison 2022/23 war er wieder Cheftrainer, ehe er den Verein im Juni 2023 nach knapp neun Jahren verließ. Zur Saison 2025/26 übernahm er den fünftklassigen FC Kapellerfeld.

Persönliches

Sein Zwillingsbruder Helmut war ebenfalls Fußballspieler.

Einzelnachweise

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