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Peter Gerber (Leichtathlet)

deutscher Leichtathlet und Ingenieur From Wikipedia, the free encyclopedia

Peter Gerber (* 30. April 1936 in Wurzen;[1] † 15. Mai 2026) war ein deutscher Leichtathlet und Maschinenbauingenieur. Er war Deutscher Meister im Zehnkampf und geschäftsführendes Präsidialmitglied sowie Direktor des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI).

Leben

Nach dem Abitur im Jahr 1957 studierte Peter Gerber Allgemeinen Maschinenbau an der Technischen Hochschule Hannover. Nach bestandener Diplomprüfung im Jahr 1963 promovierte er dort im Jahr 1967 zu einem Thema der Fördertechnik. Von 1968 bis 1985 war er bei der Phoenix AG in verschiedenen Positionen beschäftigt. Beginnend als Assistent des technischen Vorstands wurde er Werksleiter der Zweigwerke Reinsdorf und Hildesheim sowie später zuerst stellvertretendes und danach ordentliches Vorstandsmitglied.

Von Januar 1986 bis Ende April 1999[2] war Gerber Direktor des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) und folgte damit Reinhard Menger nach. Während seiner Amtszeit wurde die Mitgliederzahl des Vereins um 40 Prozent gesteigert. Auch initiierte er Kooperationen mit dem Deutschen Institut für Normung (DIN), aus dem die gemeinsamen Normenausschüsse Kommission Reinhaltung der Luft und Normenausschuss Akustik, Lärmminderung und Schwingungstechnik entstanden.[3] Beim VDI Verlag übernahm er zeitweise die Geschäftsführung und gestaltete die Kooperationen mit dem Handelsblatt und dem Springer-Verlag.[2] Auch die flächendeckende Einrichtung von VDI-Bezirksvereinen nach der Deutschen Wiedervereinigung geschah während seiner Amtszeit. Der VDI zeichnete ihn im Jahr 2000 mit der Ehrenmitgliedschaft aus.[4]

Peter Gerber war Leistungssportler und im Jahr 1960 Deutscher Meister im Zehnkampf.[5] Er startete für den TK Hannover.[5]

Literatur

Einzelnachweise

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