Peter Hurford

britischer Organist und Komponist From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben

Hurford studierte sowohl Musik als auch Jura am Jesus College, Cambridge, und schloss beide Studiengänge erfolgreich ab. Sein Orgellehrer in England war vor allem Harold Darke. Nach dem Studium setzte er seine musikalische Ausbildung in Paris bei André Marchal fort. Von 1958 bis 1978 war er Organist und Chorleiter an der Abtei von St Albans. 1963 begründete er das St Albans International Organ Festival. Von 1980 bis 1982 war er Präsident des Royal College of Organists.[2] Nach dem Endes seiner Tätigkeit in St. Albans war er als Konzertorganist vor allem im Vereinigten Königreich und in den Vereinigten Staaten tätig.[1]

Hurford erwarb sich einen Ruf als herausragender Interpret vor allem der Orgelwerke Johann Sebastian Bachs. Er spielte das gesamte Orgelwerk von Bach auf CD ein. Die Aufnahmen begannen in den 1970ern und zogen sich über 12 Jahre hin. Auch die Werke von François Couperin und Orgelstücke der Romantik (Franz Liszt, César Franck und Louis Vierne) gehörten zu seinem Repertoire.[1]

Privates

Hurford war seit 1955 mit Patricia Matthews († 2017) verheiratet, mit der er eine Tochter und zwei Söhne hatte. Im Jahr 2007 erlitt er einen Schlaganfall, erholte sich aber so weit davon, dass er sieben Monate später wieder am Orgelspieltisch saß. 2008 wurde bei ihm die Alzheimer-Krankheit diagnostiziert, und 2009 gab er sein letztes öffentliches Konzert.[3]

Werke

  • Recital On The Organ Of St. Alban's Abbey (1963, Alpha Recording)
  • French Organ Music (1964, Alpha)

Ehrungen

Hurford erhielt insgesamt drei Ehrendoktorwürden und wurde 1984 in den Order of the British Empire (OBE) aufgenommen.[3]

Einzelnachweise

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