Peter Landis
Schweizer Jazz- und Improvisationsmusiker (Sopransaxophon, Tenorsaxophon, Basssaxophon)
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Peter Landis (* 22. Oktober 1957) ist ein Schweizer Jazz- und Improvisationsmusiker (Sopransaxophon, Tenorsaxophon, Basssaxophon).
Karriere
Landis absolvierte eine Saxophonausbildung an der Jazzschule Luzern.[1]
Ab 1981 spielte Landis zunächst im Duo mit dem Bassisten Mark Albisser; ab 1982 gehörte er zudem zum Baumann-Hämmerli Sextett. Daneben war er in der «Mohrenkopf»-Bigband um John Wolf Brennan tätig.[2] Mit Urs Blöchlinger und Jan Schlegel bildete er das Trio «Legfek», das bis 1995 aktiv war und auch durch Nordamerika tourte. Zudem spielte er im Quartett Four in One mit Irène Schweizer, Urs Voerkel und Herbert Kramis (1996–99) und gehörte zu Omri Ziegeles «Billiger Bauer» (1996–2002). Daneben traten Auftritte mit Pepe Solbach und mit Ursula Hauser. Ab 2004 war Mitglied von Tommy Meiers «Root Down Orchestra» (drei Alben, Auftritte u. a. auf den Festivals in Poschiavo, Zürich, Wien, Willisau),[3] um dann auch mit Roberto Domeniconis «Der Grosse Bär» beim Jazz Festival Willisau (2012) und beim Schaffhauser Jazzfestival (2014) zu wirken.
Weiterhin führte Landis sein Soloprogramm «Vagues»[4] und ebenso die Cellosuiten von Bach auf dem Tenor- und Basssaxophon auf. Zudem arbeitete er im Duo mit Urs Blöchlinger, mit Stephan Grieder,[1] und mit Gabriela Friedli und im Trio «Tresbass» mit den Bassisten Herbert Kramis und Jan Schlegel.
Landis verfasste auch die Saxophonmusik zum Film «Elisabeth Kübler-Ross – Dem Tod ins Gesicht sehen» von Stefan Haupt (2003).
Diskographische Hinweise
- Peter Landis, Mark Albisser: Ohrakel (Unit Records 1986)
- Ventoso: Music for Soprano, Tenor & Bass Saxophones (Plainisphare 1999)
- Peter Landis, Gabriela Friedli: Urgenta (Unit Records 2013)
- Vagues (Unit Records 2014)
- Peter Landis/Chris Wiesendanger: Change in Colour (Unit Records 2019)