Peter Lindemann (Jurist)
deutscher Richter, Rechtshistoriker und Ministerialbeamter
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Leben
1952 wurde er mit Wolfgang Wechsler im Corps Hubertia Freiburg aktiv.[2] Von der Georg-August-Universität Göttingen wurde er 1961 zum Dr. iur. promoviert.[3][4] Nach dem Assessorexamen trat er in die Zivilgerichtsbarkeit ein. Als Ministerialbeamter kam er an das Niedersächsische Justizministerium und in die Niedersächsische Staatskanzlei. 1979 wechselte er in die Sozialgerichtsbarkeit. Von 1989 bis zur Altersgrenze (1998) war er in Celle Präsident des Landessozialgerichts Niedersachsen.
Werke
- Der Student im Preußischen Allgemeinen Landrecht von 1794. Einst und Jetzt, Bd. 10 (1965), S. 125–142.
- mit Kurt Nagel und Günter Herrmann: Auswirkungen des Bundes-Datenschutzgesetzes auf die Wirtschaft. Luchterhand 1977. Google Books
- Pommersche Gerichtsbarkeit, Oberlandesgerichtsbezirk Stettin. Anfänge, Drittes Reich, Nachkrieg. Ludwig 2007. ISBN 978-3-937719-46-7.
- Kinderlandverschickung in Pommern. Helms, Schwerin 2008. ISBN 978-3935749756.
- mit Käthe Poppinga: Celler Gerichtsbarkeiten im Nationalsozialismus und nach 1945: Landeserbhofrecht – Sozialgerichtsbarkeit. Ludwig, 2011. ISBN 978-3-86935-038-7.