Peter Malina

österreichischer Historiker und Hochschullehrer From Wikipedia, the free encyclopedia

Peter Malina (* 1941 in Wien) ist ein österreichischer Zeithistoriker und Bibliothekar.[1]

Leben und Wirken

Peter Malina studierte Geschichte (Schwerpunkt: Zeitgeschichte) und Germanistik an der Universität Wien und promovierte 1970 an dieser Hochschule zum Dr. phil. Im Jahre 1972 übernahm er die Leitung der dortigen Institutsbibliothek Zeitgeschichte (seit 1983: Fachbibliothek Zeitgeschichte der Universität Wien). Ab 1976 übernahm er einen Lehrauftrag für Zeitgeschichte, Geschichtstheorie und Politikwissenschaft an der Pädagogischen Akademie Baden (bei Wien). 1984 wurde er Lektor für Zeitgeschichte an der Universität Wien. 2004 trat er in den Ruhestand. Malina arbeitet vor allem über die Zeitgeschichte Österreichs und publiziert hierüber.

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • (mit Gustav Spann): Bibliographie zur österreichischen Zeitgeschichte 1918–1978. Eine Auswahl. Verlag für Geschichte u. Politik, Wien 1978, ISBN 3-7028-0139-1.
  • Das Institut für Zeitgeschichte, Wien. In: Jahresbibliographie / Bibliothek für Zeitgeschichte (Stuttgart), Bd. 51 (1979), S. 377–399.
  • (mit Robert Holzbauer): Zeitgeschichte (= Fachinformationsführer, Bd. 6). Böhlau, Wien 1984, ISBN 3-205-06106-3.
  • (mit Gustav Spann): Bibliographie zur österreichischen Zeitgeschichte 1918–1985. Eine Auswahl. Verlag für Geschichte u. Politik, Wien 1985.
  • Die gezeichnete Republik. Österreich 1918–1938 in Karikaturen. Edition S, Verlag der Österreichischen Staatsdruckerei, Wien 1988, ISBN 3-7046-0132-2.
  • Zur Geschichte der wissenschaftlichen Bibliotheken Österreichs in der NS-Zeit. In: Peter Vodosek (Hrsg.): Bibliotheken während des Nationalsozialismus. Bd. 1 (= Wolfenbütteler Schriften zur Geschichte des Buchwesens, Bd. 16). Harrassowitz, Wiesbaden 1989, S. 443–452, ISBN 3-447-02947-1.
  • (mit Gerhard Fürstler): "Ich tat nur meinen Dienst". Zur Geschichte der Krankenpflege in Österreich in der NS-Zeit. Facultas, Wien 2004, ISBN 3-85076-619-5.
  • "Werke, denen keine große Wichtigkeit beizumessen ist"? Zur Provenienzforschung und Restitutionsarbeit an der Hauptbibliothek der Universitätsbibliothek Wien. In: Stefan Alker u. a. (Hrsg.): Bibliotheken in der NS-Zeit. Provenienzforschung und Bibliotheksgeschichte. V & R Unipress, Göttingen 2008, S. 237–255, ISBN 978-3-89971-450-0.
  • (mit Elke Renner): Blickwechsel oder: Eine andere Erste Republik? Studien Verlag, Innsbruck 2008, ISBN 978-3-7065-4554-9.
  • (mit Renée Winter; Elke Renner): Politische Bildung kritisch überdenken. Studien Verlag, Innsbruck 2014, ISBN 978-3-7065-5361-2.
  • (mit Elke Renner, Hans Hautmann): Bildungsanlass Erster Weltkrieg. Studien Verlag, Innsbruck 2015, ISBN 978-3-7065-5455-8.

Außerdem zahlreiche weitere Aufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden.

Einzelnachweise

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