Peter Schliebner

deutscher Keramiker und Formgestalter From Wikipedia, the free encyclopedia

Peter Schliebner (* 30. April 1944 in Göttlin; † 15. Dezember 2025 in Eisenberg[1]) war ein deutscher Keramiker und Formgestalter.

Leben und Werk

Schliebner absolvierte von 1962 bis 1964 im VEB Werk für Bauelemente der Nachrichtentechnik in Teltow eine Lehre als Funkmechaniker und arbeitete bis 1966 als Mechaniker im Kernkraftwerk Rheinsberg. Von 1966 bis 1971 studierte er an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle – Burg Giebichenstein Gestaltung. Seine wichtigsten Lehrer waren Paul Jung, Peter Kersten und Johannes Langenhagen. Von 1971 bis 1974 war Schliebner in Leipzig Gestalter in der Entwicklungseinrichtung des Weimar-Kombinats für Landmaschinen und dann bis 1979 im Büro für Stadtplanung Gera. Er eignete sich autodidaktisch das Töpferhandwerk an und betrieb mit seiner Ehefrau, der Keramikerin Brigitte Schliebner (* 1948), ab 1979 in Eisenberg eine Keramikwerkstatt. Er war mit seiner Frau 1979, 1980 und 1984 auf der Bezirkskunstausstellung Gera vertreten und hatte in der DDR und nach der deutschen Wiedervereinigung weitere Gruppenausstellungen und mehrere Einzelausstellungen. 1990 schuf er für das Bethesda-Altenzentrum in Eisenberg die Plastik Franz von Assisi (Fayence, Höhe 250 cm).[2] 2006 gestaltete er für das Heinrich-Schütz-Haus in Bad Köstritz die 8. Sammelflasche.[3] Gemeinsam mit seiner Ehefrau erhielt er 2019 den Kultur- und Kunstpreis des Saale-Holzland-Kreis.[4]

Schliebner wurde auf dem Friedhof Eisenberg beigesetzt.

Mitgliedschaften

Museen und öffentliche Sammlungen mit Werken Schliebners (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

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