Peter Weigl

deutscher Verwaltungsjurist From Wikipedia, the free encyclopedia

Peter Weigl (* 2. August 1960 in Rechberghausen) ist ein deutscher Verwaltungsjurist. Von Juli 2011 bis September 2025 war er Direktor beim Bundesverfassungsgericht.

Leben

Peter Weigl wurde am 2. August 1960 in Rechberghausen geboren. Weigl studierte Rechtswissenschaften an der Universität Tübingen. Er legte das erste und das zweite juristische Staatsexamen ab und begann 1989 im Bundesministerium des Innern zu arbeiten. Zunächst arbeitete er im Referat für Wahlrecht und Parteienrecht und war beispielsweise an den Verhandlungen des Einigungsvertrag beteiligt. 1992 bis 1995 war Weigl Persönlicher Referent des Staatssekretärs. 1995 wurde er Leiter des Referates Wahlrecht und Parteienrecht. Im Jahr 2000 wurde er Abteilungsleiter der Verwaltung für die Bereiche Personal, Recht, Organisation, Haushalt sowie Bau- und Liegenschaften im Bundesgrenzschutzpräsidium Süd in München. Von 2005 bis 2007 war er Vizepräsident des Bundespolizeipräsidium Süd. Im März 2007 wurde Peter Weigl Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes. Im selben Jahr wurde er außerdem zum stellvertretenden Bundeswahlleiter ernannt.

Als Nachfolger von Elke Luise Barnstedt wurde er zum 1. Juli 2011 Direktor beim Bundesverfassungsgericht und als solcher Leiter der Verwaltung des obersten deutschen Gerichts.[1] In seiner Amtszeit leitete er die Grundsanierung des Gerichtsgebäudes sowie die Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs und der E-Akte. Im September 2025 ging Weigl in den Ruhestand.[2]

Peter Weigl ist verheiratet.

Einzelnachweise

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