Petrus de Drusina
Danziger Komponist der Renaissance
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Leben
Petrus war ein Sohn oder anderer Verwandter des Lautenisten Benedictus de Drusina aus der Umgebung von Elbing. Er war als Organist in der St.-Marien-Kirche (und der St.-Barbara-Kirche?) in Danzig tätig. 1605 war er Kantor an der Marienkirche in Elbing.[1]
Von Petrus de Drusina sind einige Orgelkompositionen und Chormusik, meist Präludien und Intabulierungen von Motetten, erhalten.[2] Sie sind in der Olivaer Tabulatur aufgenommen, einige Stücke sind in der Bibliothek der Danziger Marienkirche aufbewahrt.[3]
Literatur
- Josef Zuth: Handbuch der Laute und Gitarre. Wien 1926. Reprint Hildesheim 2003, S. 84. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
- Christian Krollmann (Hrsg.): Altpreußische Biographie, Band I: Abegg – Malten. Königsberg i. Pr. 1941, S. 152 (Nachdruck: Marburg 1974).
- Katarzyna Morawska: Historia muzyki polskiej, Band 2: Renesans, 1500–1600. Sutkowski, Warschau 1994, ISBN 978-83-900790-2-8, S. 289.