Petze

Ortsteil von Sibbesse From Wikipedia, the free encyclopedia

Petze ist ein Ortsteil der Gemeinde Sibbesse im Landkreis Hildesheim in Niedersachsen.

Schnelle Fakten Gemeinde Sibbesse ...
Petze
Gemeinde Sibbesse
Wappen von Petze
Koordinaten: 52° 3′ N,  56′ O
Höhe: 187 m ü. NHN
Fläche: 1,07 km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 31079
Vorwahl: 05065
Petze (Niedersachsen)
Petze (Niedersachsen)
Lage von Petze in Niedersachsen
Blick über Petze
Blick über Petze
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Geschichte

Anfang des 11. Jahrhunderts wurde der Ort als Pezunsun erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahr 1425 wurden die Brüder Ernst Wrisberg und Henrik Burmestere von Bischof Magnus von Hildesheim belehnt.[1]

Im Ort steht die evangelische Kirche, einschiffig mit Eckquadern. Der untere Teil des Westturms stammt vermutlich aus der Zeit der Romanik, er wurde im 15. Jahrhundert erhöht. In ihm fallen spitzbogige Schalllöcher mit Würfelkapitellen auf. Der Turmhelm ist aus dem 19. Jahrhundert. Das Kirchenschiff wurde 1784/85 erbaut. Im Kircheninneren ist u. a. der Kanzelaltar vom Ende des 18. Jahrhunderts beachtenswert.[2]

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts zählte Petze 324 Einwohner.[3]

Eingemeindungen

Am 1. März 1974 wurde Petze zusammen mit Hönze und Möllensen nach Sibbesse eingemeindet.[4]

Politik

Ortsrat und Ortsbürgermeister

Petze wird auf kommunaler Ebene vom Ortsrat aus Sibbesse vertreten.

Wappen

Der Gemeinde wurde das Ortswappen am 27. Januar 1939 durch den Oberpräsidenten der Provinz Hannover verliehen. Der Landrat aus Alfeld überreichte es am 26. Juli desselben Jahres.[5]

Wappen von Petze
Wappen von Petze
Blasonierung: „Im grünen Schild ein silberner, gold-bewehrter Fasanenhahn, dessen Schwanzfedern nach unten in einem Rechtsbogen verlaufen. Rechts unten und links oben ist als Beizeichen je eine goldene Ähre mit Grannen gesetzt.“[5]
Wappenbegründung: Das Dorf Petze war einst ein Meierdorf der Herren von Wrisbergholzen, die einen Fasan im Wappen führten. So kam es, dass in der Wetterfahne des Kirchturms und auf dem Schild des Dorfkruges der Fasan erschien, der heute, nachdem das Geschlecht der Wrisbergs ausstarb und damit auch die Verbindung desselben zu diesem Zeichen im Volkserinnern nach und nach verschwand, als Dorfzeichen angesprochen wird. So ist es verständlich, dass die Gemeinde damals den Fasan als Wappentier unter Hinzusetzung der beiden Ähren als bäuerliche Beizeichen erkor.

Einzelnachweise

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