Pferd am Stiel
Film von Sonja Kröner (2026)
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Pferd am Stiel ist ein deutscher Kinderfilm von Regisseurin Sonja Kröner aus dem Jahr 2026. Er erzählt das Abenteuer von 12- und 13-jährigen Münchener Mädchen, die dem neuen Trendsport des Hobby Horsing (Steckenpferd-Reiten für Größere) folgen und dafür zu einer Meisterschaft nach Finnland reisen. Der Film läuft auch unter dem erweiterten Titel Pferd am Stiel – Ein Hobby-Horsing-Abenteuer in den Kinos.
| Film | |
| Titel | Pferd am Stiel |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Länge | 80 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Produktionsunternehmen | ZDF, KiKA |
| Stab | |
| Regie | Sonja Kröner |
| Drehbuch | Gerlind Becker |
| Produktion | Anna-Lena Freiling |
| Musik | Komponisten: Demian Kappenstein, Inéz Schaefer |
| Kamera | Julia Daschner |
| Schnitt | Ulrike Tortora |
| Besetzung | |
| |
Handlung
Die Freundinnen Sarah und Dilek suchen für ihren Video-Kanal eine ungewöhnliche Idee, um Follower zu gewinnen. Sarah entdeckt die verrückte finnische Mode „Hobby Horsing“, bei der mit einem Plüsch-Steckenpferd das Dressurreiten imitiert wird. Als die Mädchen auf einem abgelegenen Ort üben, werden sie von ein paar Jungen entdeckt, gefilmt und dem Gespött der Schule preisgegeben. Dilek ist das so peinlich, dass sie Sarah die Freundschaft kündigt, als diese das Hobby nicht sofort stoppen will.
Schon wenig später freundet sich Sarah mit der gleichaltrigen Reiterin Beatrice an. Deren Mutter, früher selber eine preisgekrönte Reiterin, will die Tochter zu einem Champion machen, allerdings hat das Mädchen weder Talent noch Lust. Viel mehr Spaß macht ihr aber, der neuen Freundin die Technik des Dressurreitens für deren Hobby beizubringen.
Bald träumt Sarah von einer Teilnahme an der bevorstehenden Hobby-Horsing-Meisterschaft im finnischen Seinäjoki, die aber allein aus Geldmangel nicht realistisch ist. Als aber Beatrice von ihren reichen Eltern überraschend eine größere Geldsumme bekommt, brechen beide Mädchen mit gefälschten Genehmigungen der Eltern zu einem Wochenend-Trip nach Finnland auf.
Sarah berichtet über den Reiseverlauf in ihrem Video-Kanal. Davon erfahren die Eltern, und die beiden Mütter reisen den Mädchen unverzüglich nach. Unterdessen beginnt die Meisterschaft, und zu Hause verfolgt die ganze Klique der Mädchen im angesagten Döner-Restaurant auf Großbildschirm den Verlauf. Sarah schafft es in die Endrunde, versagt aber beim Hindernisreiten. Als sie aus Enttäuschung ihr Pferd wegschleudert, wird sie wegen Tierquälerei disqualifiziert.
Produktion und Veröffentlichung
Der Film wurde von Lieblingsfilm in Zusammenarbeit mit dem Kinderkanal (KiKA) und dem ZDF produziert. Gedreht wurde im Münchener Stadtteil Neuperlach[3] und in Litauen.
Der Film kam am 17. April 2026 in die österreichischen[4] und am 23. April 2026 in die deutschen Kinos.[5]
Kritik
Das Lexikon des internationalen Films vergab anderthalb von fünf Sternen. Es bemängelte, dass der Film „in der Handlung und Figurenzeichnung […] oberflächlich“ bleibe, und „sich weder die sportliche Ernsthaftigkeit des Steckenpferdreitens noch die im Drehbuch angelegten sozialen Unterschiede zwischen den Figuren“ vermitteln.[6]