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Pfingstmarsch

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Mit dem Begriff Pfingstmarsch werden hauptsächlich von der Anti-Atomkraft-Bewegung in Analogie zu den von der Friedensbewegung organisierten Ostermärschen veranstaltete Protestveranstaltungen bezeichnet.[1][2] Einer der ersten Pfingstmärsche in diesem Zusammenhang war die Wanderung von 10.000 Menschen zum Baugelände des damals geplanten Kernkraftwerk Gösgen (CH) im Jahr 1977.[3]

Weitere Zeugnisse von Pfingstmärschen sind

  • der Konflikt um einen Aufmarsch von 500.000 Mitgliedern der Freien Deutschen Jugend der DDR (FDJ) vor dem Brandenburger Tor im Jahr 1950[4]
  • Herbert Stubenrauch, der schon an der Organisation der ersten Ostermärsche beteiligt war, berichtete davon, dass er 1964 „als Delegierter des Ostermarsches der BRD am legendären Pfingst-Marsch von Marathon nach Athen teil[nahm], auf dem mehr als 300.000 griechische Genossen gegen Aufrüstung und Militarisierung protestierten. Die außerparlamentarische Bewegung gegen die herrschende Politik war in Europa und in den USA mittlerweile international geworden.“[5]
  • der Widerstand gegen das in Wyhl am Kaiserstuhl in Baden-Württemberg (D) geplante Kernkraftwerk Wyhl in den 1970er Jahren[6]
  • der Kampf und Widerstand gegen den Bau und die Inbetriebnahme des Kernkraftwerk Fessenheim (Elsass).

Einzelnachweise

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