Phenosafranin
chemische Verbindung
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Phenosafranin ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Safranine.
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Phenosafranin | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C18H15N4Cl | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
grünlich schimmernder Feststoff[1] | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 322,79 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest[2] | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt | |||||||||||||||||||
| Löslichkeit | |||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | |||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Gewinnung und Darstellung
Phenosafranin kann durch Reaktion von Anilin mit p-Phenylendiamin und anschließende Reaktion mit Salzsäure gewonnen werden. Daneben sind noch weitere Syntheseverfahren bekannt.[5]
Allgemein sind Phenosafranin-Farbstoffe die Endprodukte der Oxidation von Mischungen aus p-Phenylendiaminen und primären Arylaminen sowie der Einwirkung von Wärme auf Mischungen aus Aminoazoarenen und primären Arylaminen. Obwohl Phenosafranin-Farbstoffe bereits seit 1859 kommerziell genutzt wurden, wurde die reine Ausgangsverbindung erstmals um 1880 von Otto Witt isoliert.[6][7][8]
Eigenschaften
Verwendung
Phenosafranin wird in der Biologie als roter Farbstoff zur Färbung von Zellkernbestandteilen eingesetzt.[2] In Verdünnung von 0,1–0,2 % in einer wässrigen Lösung wird es als Redoxindikator und als Komplexindikator in der Titrimetrie zur Bestimmung von Eisen(III) verwendet.[1]