Philipp Birkenmaier

deutscher politischer Beamter (CDU) From Wikipedia, the free encyclopedia

Philipp Birkenmaier (* 1975 in Tübingen[1]) ist ein deutscher politischer Beamter (CDU). Er ist seit Januar 2026 Leiter des Kanzlerbüros von Friedrich Merz im Bundeskanzleramt. Zuvor war er von Juli 2024 bis Januar 2026 Bundesgeschäftsführer der CDU.

Werdegang

Birkenmaier studierte ab 1995 Rechtswissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und der Ludwig-Maximilians-Universität München. 2000 legte er das erste juristische Staatsexamen ab. 2004 wurde er an der Technischen Universität Dresden zum Doktor der Rechte promoviert. Von 2003 bis 2005 absolvierte er das Rechtsreferendariat am Kammergericht. 2005 legte er das zweite juristische Staatsexamen ab.

Von 2005 bis 2006 war Birkenmaier als Rechtsanwalt in der Kanzlei von Reinhard Pöllath tätig. Anschließend war er von 2007 bis 2012 Referent beim Nationalen Normenkontrollrat im Bundeskanzleramt. Von 2012 bis 2019 war er Geschäftsführer des Parlamentskreises Mittelstand innerhalb der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag. Daraufhin war er von 2019 bis 2022 Leiter der Stabsstelle Mittelstandsstrategie im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. 2022 wechselte Birkenmaier zur Bundesgeschäftsstelle der CDU im Konrad-Adenauer-Haus. Dort übernahm er zunächst die Leitung des Büros der Programm- und Grundsatzkommission. Von 2023 bis 2024 war er Hauptabteilungsleiter für Politik und Programm. Am 1. Juli 2024 wurde er Bundesgeschäftsführer der CDU. Als solcher war er beratendes Mitglied des Präsidiums der CDU.[2]

In der 16. Auflage des Hofmann/Henneke-Kommentars zum Grundgesetz war er als Co-Autor mit Philipp Amthor für die Kommentierung der Art. 18 und 142 GG verantwortlich.[3]

Im Januar 2026 wurde Birkenmaier als Nachfolger von Jacob Schrot zum Leiter des Kanzlerbüros von Friedrich Merz berufen.[4]

Werke

  • E-Democracy. Der Wandel der Demokratie durch das Internet. Rhombos Verlag Berlin 2004, zugleich Dissertation TU Dresden 2004, ISBN 3-937231-34-X.

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI