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Philippe de La Guêpière

französischer Architekt From Wikipedia, the free encyclopedia

Philippe de La Guêpière (* 1715 in Sceaux bei Paris; † 30. Oktober 1773 in Paris) war ein französischer Architekt.

Philippe de La Guêpière, vor 1768.

Leben

1734 bis 1736 besuchte er die Pariser Académie d’architecture. 1752 wurde er zum Hofarchitekten an den Hof des Herzogtums Württemberg berufen.

Er war einer jener Baumeister, die sich vom Rokoko abwandten und den Baustil in Richtung des Klassizismus weiterentwickelten.

De La Guêpière leitete den Ausbau des Neuen Schlosses in Stuttgart, entwarf die Pläne für das Seeschloss Monrepos in Ludwigsburg und die meisten Räume des Schlosses Solitude bei Stuttgart. 1768 verließ er den württembergischen Hof und ging nach Paris zurück.

Um 1767 erstellte er einen Plan für den barocken Neubau des Klosters Petershausen. Er wurde nicht mit der Durchführung beauftragt, doch beruht der 1769 begonnene Petershauser Konventbau auf seinen Vorarbeiten.[1]

Literatur

  • Hans Andreas Klaiber: Der württembergische Oberbaudirektor Philippe de La Guêpière. Ein Beitrag zur Kunstgeschichte der Architektur am Ende des Spätbarock (= Veröffentlichungen der Kommission für Geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg. Reihe B: Forschungen. 9, ISSN 0521-9884). Kohlhammer, Stuttgart 1959.
  • Hans Klaiber: La Guêpière, Philippe de. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 13. Duncker & Humblot, Berlin 1982, ISBN 3-428-00194-X, S. 413–414 (deutsche-biographie.de).
Commons: Philippe de La Guêpière – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen

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