Phyllocaerulein

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Das Neuropeptid Phyllocaerulein (auch: Phyllocerulein) wurde 1969 von einer Gruppe um den italienischen Pharmakologen Vittorio Erspamer aus der Haut des südamerikanischen Frosches Phyllomedusa sauvagei isoliert. Es handelt sich um ein Nonapeptid mit der Aminosäuresequenz Pyr-Glu-Tyr(SO3H)-Thr-Gly-Trp-Met-Asp-Phe-NH2.[2]

Schnelle Fakten Strukturformel, Allgemeines ...
Strukturformel
Strukturformel von Phyllocaerulein
Allgemeines
Name Phyllocaerulein
Summenformel C54H67N11O19S2
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 22415-80-1
PubChem 101652744
Wikidata Q105341422
Eigenschaften
Molare Masse 1237,41 g·mol−1
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar[1]
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).
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Phyllocaerulein beeinflusst den Blutdruck[3], führt zur Kontraktion der Gallenblase[4] und steigert die Magensäure- und Pankreas-Sekretion.[5] Damit ist es in seiner Struktur und in der pharmakologischen Wirkung dem Polypeptid Caerulein sehr ähnlich.[2]

Wie bei Caerulein ist auch bei Phyllocaerulein die biologische Bedeutung völlig unklar.[2]

Einzelnachweise

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