Pia Kästner

deutsche Volleyballspielerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Pia Kästner (* 29. Juni 1998 in Eisenhüttenstadt) ist eine deutsche Volleyballnationalspielerin.

Schnelle Fakten Porträt, Vereine ...
Pia Kästner
2025 bei Allianz MTV Stuttgart
Porträt
Geburtsdatum 29. Juni 1998
Geburtsort Eisenhüttenstadt, Deutschland
Größe 1,80 m
Position Zuspiel
Vereine

bis 2013
2013–2017
2017–2021
2021–2022
2022–2024
seit 2024
VSB offensiv Eisenhüttenstadt
SC Potsdam
VC Olympia Berlin
Allianz MTV Stuttgart
ASPTT Mulhouse
SSC Palmberg Schwerin
Allianz MTV Stuttgart
Nationalmannschaft
Juniorinnen-Nationalmannschaft
A-Nationalmannschaft
Erfolge
2015
2016
2018
2019
2021
2022
2023
2023
2024
2024
2026
6. Platz Weltmeisterschaft U18
5. Platz Europameisterschaft U19
deutsche Vizemeisterin
deutsche Meisterin
deutsche Vizemeisterin
französische Vizemeisterin
DVV-Pokalsiegerin
Volleyballerin des Jahres
deutsche Vizemeisterin
Volleyballerin des Jahres
DVV-Pokalfinalistin
Stand: 8. April 2026
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Karriere

Pia Kästner kam im Alter von fünf Jahren zum Volleyball.[1] Sie begann ihre Karriere in der Jugend beim VSB Offensiv Eisenhüttenstadt.[2] Anschließend spielte sie zunächst beim SC Potsdam und von 2013 bis 2017 mit dem Nachwuchsteam vom VC Olympia Berlin in zweiter und erster Bundesliga.[3] Mit der Juniorinnen-Nationalmannschaft erreichte sie 2015 bei der U18-Weltmeisterschaft in Peru Platz sechs und 2016 bei der U19-Europameisterschaft in Ungarn Platz fünf erreichte.[4]

2017 wechselte die Zuspielerin zum Erstligisten Allianz MTV Stuttgart.[3] In der ersten Saison mit Stuttgart erreichte sie das Pokal-Halbfinale und wurde deutsche Vizemeisterin. Im DVV-Pokal 2018/19 stand sie im Finale gegen Schwerin und gewann im Playoff-Finale gegen denselben Gegner die deutsche Meisterschaft. Mit der deutschen Nationalmannschaft nahm sie an der Nations League 2019 teil.[5]

Mit Stuttgart stand sie auch 2019/20 im Pokalfinale, bevor die Bundesliga-Saison kurz vor Ende der Hauptrunde abgebrochen wurde. In der Saison 2020/21 schied Stuttgart im Pokal-Halbfinale aus, wurde aber wieder Vizemeister. Zur Saison 2021/22 wechselte Kästner zum französischen Erstligisten ASPTT Mulhouse.[6] Mit dem Verein wurde sie französische Vizemeisterin.[7]

2022 sie vom SSC Palmberg Schwerin verpflichtet.[7] Mit dem Verein gewann sie den DVV-Pokal 2022/23 und kam ins Halbfinale der Bundesliga-Playoffs. Mit der Nationalmannschaft nahm sie 2023 an der Nations League teil und erreichte das Achtelfinale bei der Heim-Europameisterschaft.[1] Außerdem wurde sie zu Deutschlands Volleyballerin des Jahres 2023 gewählt.[8] In der Saison 2023/24 schied sie mit Schwerin im Pokal-Viertelfinale aus, wurde aber Vizemeisterin.

Zur Saison 2024/25 wurde sie vom italienischen Verein Megabox Vallefoglia verpflichtet, aber der Wechsel kam wegen einer Verletzung nicht zustande. Daher kehrte sie im Dezember 2024 zurück zu Allianz MTV Stuttgart.[9] Außerdem wurde sie erneut als Volleyballerin des Jahres ausgezeichnet.[8] Stuttgart kam ins Pokal-Viertelfinale und Playoff-Halbfinale. Im Sommer 2025 nahm sie mit Deutschland noch an der Nations League teil, verpasste aber wegen einer erneuten Operation am Rücken die Weltmeisterschaft.[10] Stuttgart verlor das Finale im DVV-Pokal 2025/26 gegen den VfB 91 Suhl und musste sich als Erster der Bundesliga-Hauptrunde im Playoff-Halbfinale gegen den Dresdner SC geschlagen geben. Kästner spielt auch 2026/27 für Stuttgart.[11]

Commons: Pia Kästner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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