Pierre Coullet

französischer Physiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Pierre Coullet (* 1949 in Nizza) ist ein französischer Physiker, der sich mit nichtlinearer Dynamik, Selbstorganisation, Turbulenz und Chaostheorie befasst.

Pierre Coullet

Leben und Wirken

Coullet forschte ab 1975 für das CNRS – ab 1984 als Forschungsdirektor- und war seit 1987 Professor an der Universität Nizza (Sophia Antipolis) am INLN (Institut Non-Lineare de Nice), dessen Direktor er 1995 bis 2002 war. Von 1995 bis 2005 war er Senior-Mitglied des Institut universitaire de France.[1] Seit 2005 ist er Direktor des Institut Robert Hooke de Culture Scientifique der Universität Nizza.[2]

Coullet entdeckte mit Charles Tresser unabhängig von Mitchell Feigenbaum die später nach Feigenbaum benannte Konstante und deren Universalität im Übergang zum Chaos mit Bifurkations-Kaskaden.[3] Er schlug auch die experimentelle Messung der Feigenbaum-Konstante vor. Coullet befasste sich mit Anwendungen nichtlinearer Dynamik in Hydrodynamik, nichtlinearer Optik, chemischen Reaktionen, Flüssigkristallen, biologischen Systemen und bei Bose-Einstein-Kondensation. Er arbeitete mit dem Mathematiker Gérard Iooss zusammen.

Ehrungen

  • Lebenslauf. (PDF) 13. Mai 2005, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 12. Januar 2006; (französisch).
  • Von Coullet betreute Doktorarbeiten. theses.fr; (französisch).

Einzelnachweise

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