Pimpla flavicoxis
Art der Gattung Pimpla
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Pimpla flavicoxis ist eine Schlupfwespe aus der Unterfamilie der Pimplinae. Das Taxon wurde von dem schwedischen Entomologen Carl Gustaf Thomson im Jahr 1877 erstbeschrieben.[1] Das aus dem Lateinischen stammende Art-Epitheton flavicoxis bedeutet „mit gelben Hüften (Coxae)“.
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Pimpla flavicoxis ♀ | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Pimpla flavicoxis | ||||||||||||
| Thomson, 1877 |
Taxonomie
Merkmale
Die Schlupfwespen sind mittelgroß. Kopf, Thorax und Hinterleib sind schwarz. Die Beine sind überwiegend gelbrot gefärbt. Alle Coxae und Trochanteren sind gelbrot. Die hinteren Tibien sind dunkelbraun bis schwarz gefärbt und weisen einen deutlich abgegrenzten subbasalen weißlichen Ring auf. Die Hintertarsen sind ebenfalls dunkelbraun bis schwarz gefärbt. Die Palpen sind rotgelb gefärbt. Die Fühlergeißel der Weibchen wird zur Basis hin gelb.[3]
Verbreitung
Pimpla flavicoxis kommt in der westlichen Paläarktis vor.[1] Die Art ist insbesondere in Fennoskandinavien und in Großbritannien weit verbreitet.[1] Im Süden reicht das Vorkommen über Mitteleuropa bis in den nordwestlichen Mittelmeerraum.[1] Weiterhin gibt es Nachweise der Art aus dem Iran.[2]
Lebensweise
Pimpla flavicoxis ist ein solitärer idiobionter Endoparasitoid von Präpuppen und Puppen verschiedener Schmetterlinge und Rüsselkäfer.[2] Folgende Schmetterlingsarten werden als Wirte genannt:[2]
- Baum-Weißling (Aporia crataegi) (Familie Pieridae)
- Eichenwickler (Tortrix viridana) (Familie Tortricidae)
Weiterhin wird folgende Rüsselkäferart als Wirt genannt:[2]
- Magdalis frontalis (Unterfamilie Mesoptiliinae)