Pimpla semirufa

Art der Gattung Pimpla From Wikipedia, the free encyclopedia

Pimpla semirufa ist eine Schlupfwespe aus der Unterfamilie der Pimplinae. Die Art wurde von dem französischen Entomologen Gaspard Auguste Brullé im Jahr 1846 erstbeschrieben.[1] Das aus dem Lateinischen stammende Art-Epitheton semirufa bedeutet „halbrot“. Ein Synonym von Pimpla semirufa ist Coccygomimus semirufus (Brullé, 1846).[1]

Schnelle Fakten Systematik, Wissenschaftlicher Name ...
Pimpla semirufa

Pimpla semirufa ♀ (A, C, D, E, F) ♂ (B)

Systematik
Überfamilie: Schlupfwespenartige (Ichneumonoidea)
Familie: Schlupfwespen (Ichneumonidae)
Unterfamilie: Pimplinae
Tribus: Pimplini
Gattung: Pimpla
Art: Pimpla semirufa
Wissenschaftlicher Name
Pimpla semirufa
Brulle, 1846
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Merkmale

Die Schlupfwespen der Art haben folgende Merkmalskombination:[2] Die Flügel sind hyalin (durchscheinend). Das Mesosoma ist schwarz glänzend, die unteren hinteren Ecken der Mesopleuren leicht bräunlich. Die Metapleuren sind rot mit einer leichten Schwarzfärbung entlang dem Vorderrand und manchmal auch entlang dem Dorsalrand. Das Propodeum ist rot mit einer mehr oder weniger ausgedehnten Schwarzfärbung an der Basis und im Bereich der Tracheen. Das Metasoma ist rötlich, wobei das Tergit V häufig apikolateral eine leichte Schwarzfärbung aufweist. Das Tergit VI ist weitgehend schwarz gefärbt. Die Tergite VII und folgende sind vollständig schwarz. Die Laterotergite V sind 1,6 Mal so lang wie breit. Die Beine sind überwiegend rot gefärbt. Die vorderen Coxae sind überwiegend schwarz und werden zum apikalen Ende hin unten rötlich. Die vorderen und mittleren Tarsen sind mattrot mit einer leichten Schwarzfärbung am letzten Tarsenglied. Die hinteren Femora weisen häufig einen leichten dunklen Schimmer am apikalen Ende oben auf. Die hinteren Tibien sind an der Basis mattrot und schwärzlich auf der apikalen Hälfte. Die Hintertarsen sind mattrot mit einer ausgedehnten Dunkelfärbung. Das Tergit II ist glänzend mit zahlreichen, großen, kräftigen, meist aneinandergrenzenden Eindrücken, außer am schmalen, glatten apikalen Rand. Die Wangen (malar space) sind 0,8–1,0 Mal so lang wie die basale Breite der Mandibeln. Der Legebohrer ist 1,3–1,6 Mal so lang wie die Hintertibien. Der Legebohrer ist zylindrisch. Die obere Bohrerklappe ist ohne Zähnchen. Die untere Bohrerklappe weist leicht konvexe Zähnchen an der Spitze auf.

Verbreitung

Pimpla semirufa kommt im Südosten Südamerikas in Argentinien, Brasilien und Uruguay vor.[2]

Lebensweise

Die Vertreter der Gattung Pimpla sind als idiobionte Endoparasitoide von Präpuppen und Puppen verschiedener Schmetterlinge bekannt. Für Pimpla semirufa sind offenbar noch keine Wirtsarten bekannt.[2]

Einzelnachweise

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