Piotr Orzechowski

polnischer Jazzpianist und Komponist From Wikipedia, the free encyclopedia

Piotr Orzechowski (* 31. Dezember 1990 in Krakau) ist ein polnischer Jazzpianist und Komponist.

Piotr Orzechowski, Neu-Delhi, 2014

Leben

Orzechowski absolvierte das Berklee College of Music[1]. 2011 gewann er beim Montreux Jazz Festival den Klaviersolowettbewerb[2] und startete seine Karriere. Seine Alben erschienen u. a. bei Decca Classics.

Piotr Orzechowski mischt klassische und improvisierte Musik, so bei seinem Schallplattendebüt unter dem Titel: Experiment: Penderecki (Decca/Universal, 2012)[3]. Dies war ein Versuch den Kern des Stils von Krzysztof Penderecki sichtbar zu machen durch Übertragung seiner Orchestermusik auf das Solo-Piano. Ähnlich verfuhr er auf seinem Album Bukolik mit dem Ensemble High Definition Quartet (HDQ)[4] und bei der musikalischen Bearbeitung von Witold Lutoslawskis Musik für Jazzquartett (ForTune, 2015). 2013 erschien wieder mit dem HDQ Hopasa mit eigenen Kompositionen (EmArcy Records/Universal, 2013)[5] und Bach rewrite mit Marcin Masecki und der Capella Cracoviensis (Decca/Universal, 2013)[6] und 2014 Studies for the Oberek (Decca/Universal, 2014) in denen Elemente des polnischen Volkstanzes verarbeitet wurden.[7]

Neben seiner Solotätigkeit als Jazzpianist tritt er auch mit polnischen Orchestern wie der Sinfonia Varsovia[8], dem Nationalen Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks in Katowice[9], dem Kammerorchester AUKSO[10], oder dem polnischen Rundfunkorchester auf[11].

Er hat mit modernen Komponisten wie Philip Glass[12], Steve Reich[13] oder Krzysztof Penderecki[14] gearbeitet und trat mit Jazzmusikern wie Randy Brecker[15], Avishai Cohen[16], Victor Mendoza[17] oder Michal Urbaniak auf[18] und hatte Projekte mit Adrian Utley mit Portishead[19], Carlos Zingaro[20], Skalpel[21], Wiliam Basinski oder Fennesz[22].

Im Jahr 2017 veröffentlichte er ein Album mit dem Titel '24 Preludes & Improvisations' (Decca/Universal)[23], auf dem in Form von Präludien 24 Improvisationen chromatisch in 12 Tonarten angeordnet sind in einem Quinten-Kreis, in Dur- und Moll-Tonarten. Es ist an Johann Sebastian Bach angelehnt.

Diskografische Hinweise

  • Experiment: Penderecki Decca Classics (2012)
  • Hopasa (mit High Definition Quartet) EmArcy Records (2013)
  • 15 Studies for the Oberek Decca Classics (2014)
  • Bukoliki (mit High Definition Quartet) For Tune (2015)
  • 24 Preludes & Improvisations Decca Classics (2017)
  • Dziady (mit High Definition Quartet) PWM (2019)
  • Works for Rhodes Piano & Strings (mit Kammerorchester Aukso) PWM (2019)
  • Piotr Orzechowski, Marcin Oleś, Bartłomiej Oleś: Waterfall: Music of Joe Zawinul (2020)[24]
  • Daniel Toledo / Kuba Więcek / Piotr „Pianohooligan“ Orzechowski / Michał Miśkiewicz: Fletch (Audio Cave 2020)
Commons: Piotr Orzechowski – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen

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