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Piz Lischana

Berg in den Alpen From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Piz Lischana ([ˌpitsliˈʃanɐ]ⓘ/?, 3105,4 m ü. M.) ist ein für seine Höhe relativ leicht zu ersteigender Gipfel in den Unterengadiner Dolomiten. Die einfachste Route führt von San Jon (1420 m, erreichbar von Scuol, auf der gegenüberliegenden Seite des Inn) über die Lischanahütte (Vallader: Chamonna Lischana, 2500 m ü. M.), Trittsicherheit ist beim Gipfelanstieg allerdings Voraussetzung.

Schnelle Fakten
Piz Lischana
Grat zum Gipfelkopf des Piz Lischana von Südosten im Juli 2010
Grat zum Gipfelkopf des Piz Lischana von Südosten im Juli 2010
Höhe 3105,4 m ü. M.
Lage Scuol, Graubünden, Schweiz
Gebirge Sesvennagruppe
Dominanz 5,6 km → Piz Pisoc
Schartenhöhe 286 m ↓ Fuorcla Sesvenna
Koordinaten 821966 / 183932
Piz Lischana (Kanton Graubünden)
Piz Lischana (Kanton Graubünden)
Erstbesteigung 1846 durch Johann Coaz[1]
Normalweg Markierter Steig von Scuol über Lischanahütte
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Am 31. Juli 2011 ereignete sich ein Felssturz am Piz Lischana, bei dem 2000 Kubikmeter Fels der östlichen Seite des Gipfelturmes abbrachen. Es wurden weitere Felsstürze befürchtet, deshalb war der Gipfelbereich bis 2016 gesperrt.[2][3][4]

Bis ins 20. Jahrhundert hinein bedeckte der Lischanagletscher das 4 Quadratkilometer grosse Plateau zwischen dem Piz Lischana und den Lai da Rims (deutsch Rims-Seen). Der ehemalige Plateaugletscher ist heute bis auf zwei Relikte verschwunden, den kleinen Gletscher Vadret da Triazza unterhalb des Gipfels und das immer noch als Vadret Lischana bezeichnete Relikt oberhalb der Lischanahütte.

Literatur

  • Dieter Seibert: Leichte 3000er. Die 99 schönsten Touren mit Weg. Bruckmann Verlag, München 2008, ISBN 978-3-7654-5011-2

Einzelnachweise

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