Polar Storm

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Polar Storm ist ein kanadischer Katastrophenfilm aus dem Jahre 2009 von Regisseur Paul Ziller. Nach einem Kometeneinschlag verschiebt sich das Magnetfeld der Erde. Der Wissenschaftler Dr. Mayfield versucht, den drohenden Weltuntergang zu verhindern.

TitelPolar Storm (Der Polarsturm)
OriginaltitelPolar Storm
ProduktionslandKanada
OriginalspracheEnglisch
Schnelle Fakten Titel, Originaltitel ...
Film
Titel Polar Storm (Der Polarsturm)
Originaltitel Polar Storm
Produktionsland Kanada
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2009
Länge 87:45 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Paul Ziller
Drehbuch Paul Ziller
Jason Bourque
Produktion Kirk Shaw
Musik Michael Richard Plowman
Kamera Mahlon Todd Williams
Schnitt Gordon Williams
Besetzung
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Handlung

Der Komet Kopernikus kommt der Erde bedrohlich nahe, und der Astrophysiker Dr. James Mayfield hält eine Kollision für möglich. Zusammen mit seinem Mitarbeiter Peter begibt er sich zu dem Punkt, an dem sich beide Himmelskörper am nächsten kommen werden, um dort wissenschaftliche Messungen vorzunehmen. Als ein Fragment des Kometen auf der Erdoberfläche einschlägt, löscht es in den Regionen um Alaska, Nordkanada und im Osten Russlands das Leben von 2,5 Millionen Menschen aus. Auch Peter kommt dabei ums Leben, doch Mayfield kann sich in letzter Sekunde in einen Bunker retten.

Während der US-Präsident die Folgen des Einschlags kleinredet, hat Mayfield berechnet, dass sich das Magnetfeld der Erde verschoben und die Erdachse um 10 Grad geneigt hat. Nach seiner Theorie kann dies zu einem Wechsel der Pole führen und katastrophale Konsequenzen für das Leben auf der Erdoberfläche haben.

Inzwischen hat Mayfields Sohn Shane in der Nacht des Kometeneinschlags bei einem Streit mit seinem Mitschüler Kevin ein teures Teleskop zerstört. Die Lehrerin Cynthia Mayfield, zugleich Shanes Stiefmutter, verpflichtet die beiden, den entstandenen Schaden zu bezahlen. Als Kevin und Shane den Streit bei einem Auto-Straßenrennen im Park regeln wollen, reißt ein Erdbeben die Straße auf, wobei Kevin in seinem Auto mitgerissen wird. Shane sowie seine Mitschülerin Zoe, auf die Shane ein Auge geworfen hat, können gerade noch rechtzeitig das Weite suchen.

Mayfield wird zu einem Militärstützpunkt beordert, nachdem er die als geheim eingestuften Daten der Wetterbehörde zu den Auswirkungen des Kometeneinschlags der Öffentlichkeit kundtat. Dort trifft er erstmals seit fünf Jahren auf seinen Vater, einen General, der als Sicherheitsberater für den US-Präsidenten tätig ist. In einer Videokonferenz erläutert Mayfield dem US-Präsidenten und dessen wissenschaftlichem Berater Dr. Elman seine Berechnungen über die Folgen des Kometeneinschlags. Seine Schlussfolgerungen werden jedoch als nicht glaubhaft abgetan und er wird aufgefordert, weitere diesbezügliche Aussagen in der Öffentlichkeit zu unterlassen.

Während Mayfield im Auto auf dem Weg zu seiner Familie ist, überrollen mehrere elektromagnetische Impulswellen Nordamerika und viele Menschen werden durch Stromschläge und Explosionen getötet. Mayfield bleibt nur deshalb unversehrt, weil er rechtzeitig sein Fahrzeug als Stromerzeuger ausgeschaltet hat. Er nimmt Kontakt mit der Wetterbehörde auf und erfährt von der Wissenschaftlerin Pam, dass ausschließlich jene Gebiete von den Impulswellen betroffen sind, die sich im Umkreis eines „Minipols“ befinden.

Mayfield fährt zu seiner Familie nach Lindenville und erteilt ihnen die Anweisung, umgehend nach Little Brook zu fahren, da es außerhalb des von ihm definierten Entstehungsgebiets neuer ‚Minpole‘ liegt. Er selbst fährt zurück zum Militärstützpunkt, um die US-Regierung von seinen neuen Erkenntnissen zu informieren. Der US-Präsident hat inzwischen den nationalen Notstand ausgerufen.

Entgegen Mayfields Rat an die Behörden, Lindenville umgehend zu verlassen, weisen diese die Bevölkerung an, sich im Gemeindezentrum einzufinden. Auch Cynthia und Shane werden bei einer Straßensperre von der Armee dorthin befohlen. Cynthia versucht vergebens, den Militärkommandanten zur Evakuierung zu überreden. Sie und Shane verlassen deshalb zusammen mit Zoe und deren Vater Michael heimlich die Stadt. Bald überzieht die nächste elektromagnetische Impulswelle das Gebiet, und wie vorausgesagt sterben weitere Menschen. Während ihrer Weiterfahrt nach Little Brook wird die Gruppe von weiteren Impulswellen getroffen, wobei Michael stirbt, da sein Herzschrittmacher den elektromagnetischen Impulsen nicht standhält.

Inzwischen konnte Mayfield den US-Präsidenten von der drohenden Katastrophe überzeugen. Er schlägt vor, aus einem Flugzeug eine Atombombe abzuwerfen und so das magnetische Gleichgewicht wiederherzustellen. Dieser Plan misslingt jedoch, da das Flugzeug durch eine weitere Impulswelle abstürzt. Mayfield schlägt nun vor, zwei Atombomben im Marianengraben in einer Tiefe von 11.000 Metern zu zünden. Da die Bordcomputer aller US-amerikanischen U-Boote ausgefallen sind, steht nur ein älteres russisches U-Boot zur Verfügung. Während des Tauchgangs errechnet Mayfield die richtige Sprengsequenz und lässt die beiden Sprengköpfe abwerfen. Um der Detonationswelle zu entkommen, nutzen sie den Auftrieb eines unterirdischen Vulkans und können nach einem ruppigen Aufstieg unversehrt wieder auftauchen.

Durch die erfolgreiche Sprengung der Sprengköpfe wird das Erdmagnetfeld wiederhergestellt, und die Mayfields finden wohlbehalten zusammen.

Hintergrund

  • Der Film wurde nicht als Kinofilm, sondern ausschließlich im Jahr 2008 als Fernsehfilm und zur DVD-Veröffentlichung produziert (Produktionsfirma: Insight Film Studios Ltd.). In den USA wurde der Film erstmals am 28. März 2009 ausgestrahlt.[2] Die Veröffentlichung der deutschsprachigen DVD erfolgte am 16. Oktober 2009.[3]
  • Zu Beginn des Filmes wird, quasi als Vorschau, eine 2:38 Minuten dauernde Filmsequenz gezeigt, welche nach 48:40 dem Filmablauf entsprechend noch einmal wiederholt wird.

Kritik

TV Spielfilm nennt den TV-Katastrophenfilm „Apokalypsen-Mumpitz mit billigen Tricks“. Sie rieten: „Beim Fernsehen auf Kompass achten, und falls sich die Nadel um 180° dreht, schnell ausschalten!“[4]

Einzelnachweise

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