Prießen

Stadtteil von Doberlug-Kirchhain From Wikipedia, the free encyclopedia

Prießen (niedersorbisch: Brjazyna) ist ein Ortsteil der Stadt Doberlug-Kirchhain im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg.

Schnelle Fakten Stadt Doberlug-Kirchhain ...
Prießen
Koordinaten: 51° 40′ N, 13° 26′ O
Höhe: 118 (96–120) m
Einwohner: 212 (31. Dez. 2011)[1]
Eingemeindung: 31. Oktober 2001
Postleitzahl: 03253
Vorwahl: 035327
Prießen (Brandenburg)
Prießen (Brandenburg)
Lage von Prießen in Brandenburg
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Geografische Lage

Prießen, Luftaufnahme (2019)
Das Dorfgemeinschaftshaus
Feldsteinkirche in Prießen
Kirchenschiff

Prießen liegt an der L702 etwa 10 km westlich von Doberlug-Kirchhain zwischen Buchhain und Dübrichen im Zentrum des Landkreises Elbe-Elster.

Geschichte

Ortsgeschichte

Der Ort wurde erstmals 1329 als Prizin urkundlich erwähnt. Weitere Schreibweisen des Ortsnamens waren 1336 Priszne, 1380 Priezin, 1386 Pryssen, 1435 Prissen, um 1435 Brewssin, 1541 Priessen, 1546 Brisen und 1683 Prisenn. Der ursprüngliche Ortsname wird als Siedlung des Priša oder Pricha gedeutet.[2]

Kurfürst Rudolf I. verkaufte 1329 den Ort an das Kloster Dobrilugk, in dessen Besitz das Dorf bis 1541 blieb. 1529 gab es im Ort 19 Hüfner. Die Kirche war damals eine Filiale von Buckowien.[3][4]

Eingemeindung

Am 1. Oktober 2001 wurde das Dorf in die Stadt Doberlug-Kirchhain als Ortsteil eingemeindet.[5]

Bevölkerungsentwicklung

Weitere Informationen Einwohnerentwicklung von Prießen ab 1875 bis 2017, Jahr ...
Einwohnerentwicklung von Prießen ab 1875 bis 2017[6]
JahrEinwohner JahrEinwohner JahrEinwohner JahrEinwohner JahrEinwohner
1875 367 1946 554 1989 254 1995 216 2009 219
1890 346 1950 479 1990 238 1996 219 2017180
1910 371 1964 305 1991 233 1997 215
1925 389 1971 303 1992 236 1998 209
1933 357 1981 277 1993 236 1999 207
1939 341 1985 257 1994 225 2000 207
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Kultur und Sehenswürdigkeiten

In dem als Rechteck angelegten Dorf befindet sich eine denkmalgeschützte Granitquaderkirche aus dem 13. Jahrhundert auf der Dorfaue. Der aus Findlingen errichtete Kirchturm ist so breit wie das Kirchenschiff. Die Kirche ist ausgestattet mit einem Schnitzaltar aus dem 15. Jahrhundert, einer Kanzel von 1592 und einem Taufbecken aus Sandstein in Kelchform.[7]

Einzelnachweise

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