Promecarb
chemische Verbindung
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Promecarb ist eine synthetische Alkylbenzolverbindung aus der Klasse der Carbamate, die als nicht-systemisches Kontakt-Insektizid genutzt wurde.[2]
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Promecarb | ||||||||||||||||||
| Andere Namen | |||||||||||||||||||
| Summenformel | C12H17NO2 | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
fast geruchsloser, farbloser kristalliner Feststoff[2] | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 207,273 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt | |||||||||||||||||||
| Siedepunkt | |||||||||||||||||||
| Dampfdruck | |||||||||||||||||||
| Löslichkeit | |||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | |||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Geschichte
Promecarb wurde Mitte der 1960er-Jahre in Deutschland entwickelt[5] und im Jahr 1965 eingeführt. Zu den Herstellern und Lieferanten von Produkten, die diesen Wirkstoff in der Vergangenheit verwendeten, zählen AgrEvo und die Schering AG. Er wurde unter den Marktnamen Carbamult, Minacide und Morton EP vertrieben.[6]
Stand 2025 ist Promecarb in den EU-Mitgliedsstaaten, in der Schweiz und im Vereinigten Königreich nicht zugelassen.[6][7]
Verwendung
Promecarb wird häufig als emulgierbare Konzentrate oder benetzbares Pulver geliefert.[6]
Biologische Bedeutung
Promecarb kann im Boden durch Mikroorganismen wie Pseudomonas putida, Flavobacter sp. oder Aeromonas liquefaciens abgebaut werden.[8] In Tribolium castaneum wurde eine Resistenzbildung nachgewiesen.[6]