Provinzen des Osmanischen Reiches
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Hier werden die Artikel aufgelistet, die die Geschichte des Osmanischen Reiches in den heutigen Nationalgeschichten abhandeln. Da das Osmanische Reich zahlreiche heutige Staaten oder Regionen über viele Jahrhunderte umfasste, ergeben sich etliche Provinzhistoriographien. Die Jahreszahlen geben die Herrschaft über Teile oder des gesamten heutigen Staates wieder. Dabei handelt es sich sowohl um direkte Herrschaft als auch um die teils nur nominelle Oberhoheit der Osmanen (Siehe Abstufungen der Herrschaft im Artikel Eyâlet). Für die Osmanen bestand hierbei nur bei den christlichen Vasallenstaaten Siebenbürgen, Moldau, Walachei und Ragusa ein qualitativer Unterschied, indem in diesen Gebieten das islamische Recht nicht galt und Muslimen dort auch die Niederlassung verboten war. Ansonsten hatte grundsätzlich jede Provinz, jedes Gebiet, jeder lokale Machthaber und jede Gemeinschaft ein mit Privilegien, Sonderbefugnissen und Befreiungen individuell regelbares Verhältnis zur Zentralmacht. Unterscheidungen zwischen Vasallenstaaten und Provinzen unter direkter Verwaltung sind weitgehend konventionell. Ein Beispiel, wie weit die Zwielichtigkeit zwischen Provinz und Vasallenstaat gehen konnte, ist 1578 die Ernennung König Alexanders von Kachetien zum Statthalter (Beylerbeyi) seines eigenen Königreichs.[1] Erst im 19. Jahrhundert wurde die Verwaltung weitgehend vereinheitlicht und es bildete sich mit den Eyalât-ı Mümtâze bzw. provinces privilegées ein einheitlicher Terminus für Gebiete heraus, die nicht unter direkter Verwaltung des Reiches standen.




Geschichte des Osmanischen Reiches in:
Europa
- Albanien (1417/1479–1913)
- Bosnien und Herzegowina (1463/1481–1878/1908) ⊙
- Bulgarien (1393/1396–1908) ⊙
- Griechenland (1430/1460–1832/1912) ⊙
- Kosovo (1389–1912) ⊙
- Kroatien (1526–1699) ⊙
- Mazedonien (1371/1395–1912) ⊙
- Moldawien (1455–1473; 1503–1572; 1574–1600; 1601–1877) ⊙
- Montenegro (1478/1499–1878) ⊙
- Rumänien (1412–1594; 1601–1877) ⊙
- Russland (1475–1829) ⊙
- Serbien (1459–1804/1878) ⊙
- Slowakei (1543–1686) ⊙
- Türkei (1281–1922) ⊙
- Ukraine (1475–1792) ⊙
- Ungarn (1526–1699) ⊙
Asien
- Aserbaidschan[2] (1590–1603)
- Armenien (1514–1618, 1727–1735) ⊙
- Georgien[3] (1516–1603, 1620–1683, 1727–1735/1878) ⊙
- Irak (1534–1917) ⊙
- Iran (1514–1529, 1543–1623, 1639–1847) ⊙
- Jemen (1517–1839, 1872–1918) ⊙
- Jordanien (1516–1918) ⊙
- Katar (1871–1916)
- Kuweit (1533–1914) ⊙
- Libanon (1516–1918) ⊙
- Oman (1551–1552, 1581–1588)
- Palästina (1516–1918) ⊙
- Saudi-Arabien (1517–1916) ⊙
- Syrien (1516–1918) ⊙
- Zypern (1570–1878/1914) ⊙
Afrika
Siehe auch
Weblinks
- Wissenschaftlicher Geschichtsatlas (türkisch)
- Zwei populärwissenschaftliche Geschichtsatlanten (türkisch)
- Atlas of World History (russisch)
- Ekrem Buğra Ekinci: Autonome osmanische Provinzen. In: Daily Sabah – Deutsch. Turkuvaz Medya Grubu, 26. August 2017, abgerufen am 24. September 2017 (deutsch).