Pruchnik
Stadt in Polen
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Pruchnik () ist eine polnische Stadt mit über 3700 Einwohnern.[1] Sie gehört dem Landkreis Jarosławski in der Woiwodschaft Karpatenvorland an. Pruchnik ist vor allem für die zahlreichen sehenswerten Holzhäuser mit Bogengängen aus dem 19. Jahrhundert bekannt.[1]
| Pruchnik | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Woiwodschaft: | Karpatenvorland | |
| Powiat: | Jarosław | |
| Gmina: | Pruchnik | |
| Fläche: | 19,89 km² | |
| Geographische Lage: | 49° 55′ N, 22° 31′ O | |
| Einwohner: | 3744 (2023) | |
| Postleitzahl: | 37-560 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 16 | |
| Kfz-Kennzeichen: | RJA | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Straße: | ||
| Eisenbahn: | Jarosław Główny | |
| Nächster int. Flughafen: | Rzeszów-Jasionka | |
| Verwaltung | ||
| Bürgermeister: | Stanisław Antoni Kłopot | |
| Webpräsenz: | pruchnik.pl | |
Geographische Lage

Als Zentrum der Stadt-und-Land-Gemeinde Gemeinde Pruchnik liegt Pruchnik am südlichen Rand des Landkreises Jarosławski, 19 Kilometer südwestlich der Kreisstadt Jarosław und 45 Kilometer östlich von Rzeszów.
Pruchnik liegt am Fluss Mleczka, etwa 60 Kilometer von der Ostgrenze Polens entfernt, die Grenze zur Ukraine. 120 Kilometer sind es bis zur Südgrenze, die Grenze zur Slowakei.[1] Das Umland charakterisiert sich durch typisch landwirtschaftliche Gebiete, eine hügelige Landschaft, welche leicht bewaldet ist. Etwas erhöht zum Stadtzentrum befindet sich ein von Süden aus sichtbarer Hügel des Dynów-Gebirges.
Pruchnik lässt sich informell unterteilen in die Stadt Pruchnik Dolny und Pruchnik Górny (früher Vorstädte, eigentlich Dörfer).
Bevölkerungsentwicklung
Die Einwohnerzahl verläuft seit Jahren konstant in einem Korridor zwischen 3741–3829 mit dem Höchstwert im Jahr 2015.[1]

Geschichte

Pruchnik (lateinisch von Prochnicensis) ist vom Appellativ próchno (ukrainisch porochno, deutsch morsches Holz, Mulm) mit dem Suffix -ik abgeleitet. Die plurale Form aus 1421 signalisierte schon mehrere, rechtlich separate Siedlungen, in der Vergangenheit als Pruchnik-Miasto (Stadt), Pruchnik-Wieś (Dorf), Próchnik Dolny (Nieder-Pruchnik), Próchnik Górny (Ober-Pruchnik) oder suburbio (Vorstadt, eigentlich zwei Vorstädte bzw. Dörfer) bezeichnet.[2]
Die Siedlung bestand wahrscheinlich in der Mitte des 14. Jahrhunderts, möglicherweise schon früher in der Zeit des Fürstentums Galizien (Burgruine auf einem Hügel im Süden). Die ersten Erwähnungen tauchten in den Jahren 1397 (Abschrift aus 1555) als Prochnyk und Prochnyky (1421) auf. Die genaue Zeit der Ursprünge vor dem 15. Jahrhundert ist unbekannt.[3] Pruchnik erscheint als Ortsname in Urkunden von 1337-1399 als Prochnig oder Prochnik. 1397 wurde der örtliche römisch-katholische Pfarrer Bernhard erwähnt.[3]
Der Gründer der Stadt war Kostko Słoneczkowic (auch Słoneczkowicz geschrieben[4]) des Korczak-Wappens.[5] 1436 verlegten seine Söhne den Familiensitz von Rozbórz nach Pruchnik. Sie nahmen den Nachnamen Pruchniccy an und machten das Wappen „Korczak“ zum Wahrzeichen der Stadt.[5]
Nach Kurt Lück war die Stadt damals überwiegend von deutschen Stadtbürgern bewohnt.[6] Später wurde die Stadt zu einem polnischsprachigen Schtetl.
1772, bei der Ersten Teilung Polens, kam die Stadt zu Österreich. Im Rahmen dessen änderten sich die Handelswege, wodurch die Stadt zu einem Zentrum von lokaler Bedeutung wurde.
Durch eine Verwaltungsreform und die Bildung von Kollektivgemeinden am 1. August 1934 verlor Pruchnik seine Stadtrechte, die es erst am 1. Januar 2011 zurückerlangte.[5][7]
Das Stadtwappen Pruchniks beinhaltet heute zwei Elemente mit historischem bzw. regionalem Bezug. Oben befindet sich ein Tatzenkreuz, wie es auch im Wappen der Woiwodschaft Karpatenvorland sowie im Wappen von dessen Hauptstadt Rzeszów vorkommt. Darunter liegen drei horizontale Balken, genauer: nach unten zulaufende und sich in der Länge verschlankende, gleichschenklige Trapeze, in ihrer Komposition die des Wappen Korczak.
Infrastruktur
- Das Rathaus, im Vordergrund der Marktplatz
- Freiwillige Feuerwehr Nr. 1
Als Sitz der Gemeindeverwaltung ist die Stadt Pruchnik von regionaler Bedeutung und ist mit ihrer zentralen Lage ein regionaler Verkehrsknotenpunkt.
Durch die Stadt führt die Woiwodschaftsstraße 881, die von Łańcut nach Żurawica und weiter nach Przemyśl führt. Die 880 führt von Pruchnik nach Jarosław. Als wesentlicher Teil des ÖPNV verbindet ein von der PKS Jarosław S.A. angebotener Linienbus Pruchnik und Jarosław.[8] Ein privater Anbieter setzt einen regelmäßigen Bus ein zwischen Rzeszów und Pruchnik.[9] Unweit gelegen ist die A4 mit Anschluss bei Jarosław.
Der Flughafen Rzeszów-Jasionka, in etwa 60 km Entfernung gelegen, bietet Anschluss insbesondere auch an internationale Ziele.[10][11]
Die Stadt verfügt über eine vollständige Infrastruktur aus Gas, Wasserversorgung, Kanalisation und Kläranlage.[1]
Pruchniks „Freiwillige Feuerwehr Nr. 1“ hat seit 1963 ihre Feuerwache unweit des Marktplatzes. Die Einheiten der „Freiwillige Feuerwehr Nr. 2“ und „Freiwillige Feuerwehr Nr. 3“ befinden sich östlich und südlich des Stadtkerns.
Architektur
Das Zentrum hat seine mittelalterliche, aus dem 19. Jahrhundert stammende Stadtstruktur erhalten. Sie ist geprägt von einer räumlichen Anordnung mit einem Marktplatz (mit gastronomischem Angebot) mit mehreren davon ausgehenden Gassen. Im Zentrum des Marktplatzes befindet sich ein Brunnen und an einem ihm passierenden Weg vier Gedenktafeln zu Ehren von Bronisław Markiewicz, Mieczysław Orłowicz, Marek Papała und Edward Kieferling.
Von den stark vernarbten, kleinstädtischen Holzbauten sind etwa 40 Gebäude, die meisten mit charakteristischen Arkaden, die einst Wohnhaus, Handwerkswerkstatt und Handelsplatz waren, erhalten. Einige von ihnen wurden erneuert. Die ältesten stammen aus dem 18. Jahrhundert. Die Holzhäuser werden von geschnitzten Holzpfeilern getragen und sind entweder in Fachwerk- oder Blockbauweise errichtet. Die Häuser sind alle unterschiedlich, keins gleicht einem anderen.
- Historische Holzarchitektur am Marktplatz
- Der Marktplatz aus Richtung Woiwodschaftsstraße 881
- Blick aus umgekehrter Richtung: Früher der Ort einer Telefonzelle
- Wenngleich weiterentwickelt, hat der Marktplatz auch nach über 100 Jahren seine Identität bewahrt
Bildung
- Die Grundschule Nummer 1.
Mit der Szkoła Podstawowa Nr 1 im. Komisji Edukacji Narodowej w Pruchniku befindet sich eine Grundschule in Pruchnik. Die 1964 gegründete „Grundschule Nr. 1“ erhielt am 13. Oktober 1974 den Ehrennamen der Nationalen Bildungskommission.
In Polen wird der Kommission für nationale Bildung mit einem Feiertag am 14. Oktober gedacht. Die Schule verfügt über ein Schulmuseum und zu Ehren des verstorbenen Polizisten Marek Papała ein Gedenkraum.[12]
Kultur
Das Sportkulturzentrum und Tourismus besteht aus dem Kulturzentrum und der öffentlichen Bibliothek sowie einer Veranstaltungshalle mit Bühne. Es bietet Gesang- und Musikkurse sowie Bibliotheks-Workshops an.[1]
Donnerstags findet der wöchentliche Markt statt. Jährlich stattfindende Festakte mit Bühnen- und Rahmenprogramm sind die „Dni Pruchnika“ sowie die „Pruchnickie Sochaczki“.
Das Projekt „Cichy Memorial“ wurde vom Künstler Arkadiusz Andrejkow geschaffen. Anhand alter Fotografien zeigt ein Wandgemälde, erstellt auf einer Holzwand historischer Bauten am Marktplatz, das Leben vergangener Generationen einfacher Bewohner des Karpatenvorlandes.[13]
Es existiert ein Gemeinde-Museum der Pfarrei St. Nikolaus („muzeum parafialne”).
Zur Weihnachtszeit werden die Straßen und der Marktplatz festlich geschmückt. Dazu gehören auch umfangreiche Elemente, wie eine belichtete Röhre – ein beliebtes Fotomotiv.
Wichtige Zeremonien wie Feiertage und Festakte werden durch die traditionelle Ehrengarde der Stadt, den „Honorowa straz bozego grobu“ oder kurz „Grobowcy“ begleitet.
- Das Kulturzentrum
- Stände des Wochenmarktes
- „Cichy Memorial“, von Arkadiusz Andrejkow
- Das Gemeinde-Museum
- Röhre: Winterliche Dekoration
Handel und Dienstleistungen
- Ein Biedronka in Pruchnik
- Neben dem Biedronka gibt es einen Rossmann
Pruchnik verfügt über eine Mischung aus traditionellen, kleineren Läden für Bekleidung und Lebensmittel, ähnlich deutscher Tante-Emma-Läden, und Niederlassungen von Ketten, wie ein Rossmann, ein Biedronka und mehrere Delikatesy Centrum.[14] Ferner gibt es Geschäfte zum Beispiel für Sanitärtechnik und einen Blumenladen. Jede Woche findet ein Wochenmarkt statt. Es existieren mehrere Tankstellen, eine wird von Moya betrieben.
Sport
Im Ort gibt es den Fußballverein „LKS Start Pruchnik“. In der Saison 2019/2020 spielte der Verein zum zweiten Mal in der Geschichte in der 4. Karpaten-Liga. Das „Stadion Startu Pruchnik“ hat ein Fassungsvermögen von 300 Plätzen. Die Tribüne ist seit dem Jahr 2022 vollständig überdacht. Außerdem verfügt das Stadion über Flutlicht und eine Laufbahn.
In der Nähe des Gymnasiums wurde 2012 im Zuge der gleichjährig stattfindenden Fußball-Europameisterschaft in Polen und Ukraine der Kunstrasenplatz „Orlik“ mit anliegender multifunktional nutzbaren Fläche eröffnet. Der Platz ist Einwohnern der Stadt frei zugänglich. Des Weiteren findet hier neben der Turnhalle, in welcher Handball-, Volleyball- und Tischtennisspiele ausgetragen werden, der Sportunterricht des Gymnasiums statt.
Aufgrund der umliegenden Landschaft ist die Stadt beliebt für Fahrradsport. Es finden regelmäßig Amateur Fahrradrennen statt. Im Jahre 2022 fand ein Teil der dritten Etappe der Polen-Rundfahrt in Pruchnik statt.
In Pruchnik gibt es einen frei nutzbaren, raumgreifenden Freiluft-Fitnesspark.
- LKS Start Pruchnik: Stadion
- LKS Start Pruchnik: Stadion Tribüne
- Fitnesspark
Religion
- St.-Nikolaus-Kirche in Pruchnik
- Der Friedhof von Pruchnik
- Museum der Kirchengemeinde Pruchnik
- Markiewicz-Ehrenmal
Pruchniks katholische St.-Nikolaus-Kirche ist nach dem Patronen des heiligen Nikolauses benannt. Die Kirche entstand wahrscheinlich gleichzeitig mit der Stadtgründung. Dies belegen erste urkundliche Hinweise, deren erste auf den 24. Juni 1397 datiert ist.[4] Zu der katholischen Kirchengemeinde gehört darüber hinaus ein Friedhof, welcher sich nördlich der Stadt befindet sowie ein Museum der Kirchengemeinde („muzeum parafialne“). Die Gemeinde Pruchnik verwaltet den Friedhof. Seit 2021 steht eine elektronische Aufzeichnung zur Verfügung.[1][15]
Bronisław Markiewicz wurde 1842 in Pruchnik, im damaligen Galizien, geboren. Er war Priester und Gründer der Kongregation vom Heiligen Erzengel Michael. An seinem Geburtshaus steht ein Ehrenmal.
Zentral gelegen befindet sich außerdem eine ehemalige jüdische Synagoge, die vor dem Zweiten Weltkrieg der jüdischen Mehrheit der Stadt diente. Sie dient heute als das „Kulturzentrum“. Vor den Toren der Stadt sind außerdem Überreste eines jüdischen Friedhofes zu erkennen.
Vor dem Zweiten Weltkrieg lebten in der Stadt sowie in der Umgebung viele meist sprachlich polonisierte Griechisch-katholiken.[16] Nach dem Jahr 1611 wurde eine orthodoxe Holzkirche in der Stadt errichtet. 1871 wurde eine neue gemauerte Kirche erbaut und nach der Aktion Weichsel verlassen.
Sehenswürdigkeiten
Aussichtsturm
Im Sommer 2024 wurde ein 29 Meter großer Aussichtsturm („Wieża widokowa Pruchnik”) errichtet, der über zwei Aussichtsplattformen verfügt. Er ersetzt einen im Jahr 2014 errichteten, 18,1 Meter großen.[17][18] Der Turm lässt sich über die Straßen Długa und Leśna erwandern aber auch mit dem Auto erreichen. Er liefert aufgrund seiner erhöhten Lage gute Aussichten von Süden auf Pruchnik.
Säulenobelisken
In unmittelbarer Nähe zum Aussichtsturm steht ein erhaltener Säulenobelisk aus der Zeit der Einfälle der Tataren („Słupy-obeliska”). Er wurde als Zeichen eines Einfalls mit Teer angezündet. Ein zweiter Obelisk stand neben dem Friedhof von Pruchnik. Er stürzte 1972 ein. Ein dritter Obelisk steht auf einem Privatgrundstück in der Nähe der Schneidung der Straßen Bronisława Markiewicza und Zacisze. Die drei Posten umgaben Pruchnik an drei Seiten.
Park, mit grünen Elefanten
In der Mitte Pruchniks, eingelassen in den Fitnesspark, gibt es einen Park mit drei aus grünen Elefanten geschnittenen Hecken („Zielone słonie”). Ähnlich wie in Przeworsk, dort sind sie das Wahrzeichen der Stadt, schmücken sie das Stadtbild.
Salzgradierwerk
In Pruchnik gibt es seit 2024 ein Gradierwerk.[18] An historischen Anlagen, die zur Konzentration von Sole (Salzwasser) für die Salzgewinnung dienten, angelehnt, ist die Installation in der Nähe des Fitnessparks eine Gesundheitsanlage, dessen Salzwasser-Aerosol-Wolke (Sole-Nebel) bei Atemwegsproblemen lindern soll. Es wird eine Inhalation von einer Stunde empfohlen.[18]
Denkmal „Grunwaldu w Pruchniku”
Ein Denkmal, polnisch „Pomnik Grunwaldu w Pruchniku”, erinnert an die Schlacht bei Tannenberg im Jahr 1410. In dem historischen Ereignis gewann eine Streitmacht des Königreichs Polen unter König Władysław II. Jagiełło sowie des Großfürstentums Litauen unter Großfürst Vytautas gegen Streitkräfte geführt vom Deutschen Orden.
Burgruine
Die Burg Pruchnik ist eine alte Burgruine („Zamek w Pruchniku”, „Ruiny zamku“). Die Burg wurde um die Mitte des 15. Jahrhunderts erbaut. Sie wurde Ende des 15. Jahrhunderts zu einer Festung mit Basteien ausgebaut. Während des Osmanisch-Polnischen Kriegs wurde der Ort 1672 von Tataren geplündert. Kurz darauf brannte die Burg Ende des 17. Jahrhunderts ab und wurde nicht wieder aufgebaut.
Galerie
- Der Aussichtsturm in Pruchnik
- Ein Säulenobelisk aus der Zeit der Tataren
- Die grünen Elefanten
- Salzgradierwerk
- Das Grunwald-Denkmal
- Die Burgruine
Kontroversen
Eine traditionelle Praxis im Zusammenhang mit den Osterfeiern in Pruchnik war das Verbrennen und Ertränken einer „Judas“-Puppe, welche offensichtlich die klischeehaften Merkmale eines orthodoxen Anhängers des Judentums aufweist, die auch in nationalsozialistischer Zeit von Antisemiten verwendet wurden (krumme Nase, orthodoxe Kopfbedeckung und Haartracht).
Die Marionette wurde Karfreitag von einer Gruppe der Pruchnik-Einwohner durch die Stadt gezerrt und geschlagen. Letztendlich wurde ihr der Kopf abgeschnitten und sie wird am Bauch aufgerissen. Anschließend wird sie im Fluss ertränkt. Dieses Ritual des Judasgerichts vom April 2019, bei dem judenfeindliche Slogans als Ermutigung zum Schlagen verwendet wurden, wurde vom World Jewish Congress (WJC) für antisemitisch erklärt und auch durch den polnischen Vorsitzenden des Komitees der katholischen Kirche für den Dialog mit dem Judentum – Bischof Rafał Markowski – verurteilt.
Laut polnischer Presse soll es sich um einen schon im 18. Jahrhundert verbreiteten Brauch gehandelt haben. Die Journalisten hätten jedoch nicht herausfinden können, von wem die Initiative gestammt habe, die Veranstaltung zehn Jahre nach der letzten Durchführung 2009 in 2019 wieder aufleben zu lassen. Die katholische Kirche hat den Brauch im Anschluss untersagt.[19][20] Das kontroverse Brauchtum wurde nach 2019 nicht mehr praktiziert.
Persönlichkeiten
- Bronisław Markiewicz (1842–1912), römisch-katholischer Geistlicher, Ordensgründer, geboren in Pruchnik
- Antoni Niemczak (* 1955), ehemaliger Marathonläufer, geboren in Pruchnik
- Mieczysław Orłowicz (1881–1959), u. a. leidenschaftlicher Tourist und Popularisierer des Tourismus, verbrachte große Teile seiner Kindheit in Pruchnik
- Marek Papała (1959–1998), polnischer Polizeichef, Opfer eines Attentats, geboren in Pruchnik
- Miłosz Wałach (* 2001), Handballspieler, geboren und aufgewachsen in Pruchnik
- Edward Kieferling (1933–1998), ein in Pruchnik geborener Künstler
Literatur
- Pruchnik. In: Filip Sulimierski, Władysław Walewski (Hrsg.): Słownik geograficzny Królestwa Polskiego i innych krajów słowiańskich. Band 9: Poźajście–Ruksze. Walewskiego, Warschau 1888, S. 70 (polnisch, edu.pl).
Weblinks
- Alte Homepage ( vom 5. März 2016 im Internet Archive)
- Internetpräsenz der Gemeinde Pruchnik
- Internetpräsenz der Stadt Pruchnik
