Prémio LeYa

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Der Prémio LeYa (vollständig: Prémio LeYa de Romance, dt. LeYa-Roman-Preis) ist ein Literaturpreis des portugiesischen Sprachraums.

Der Preis

Er wird von der Verlagsgruppe LeYa seit deren Gründung 2008 jährlich für einen unveröffentlichten Roman vergeben. Die Auszeichnung ist mit 50.000 Euro dotiert[1] (anfänglich 100.000).[2] Der Preis wird in einer Bibliothek in Lissabon vergeben, im Palácio Galveias, einem am Campo Pequeno gelegenen Stadtpalast aus dem 17. Jahrhundert.[3]

Der renommierteste Buchpreis des lusophonen Sprachraums ist der mit 100.000 Euro dotierte Prémio Camões, der jedoch das Gesamtwerk eines Künstlers auszeichnet, nicht ein einzelnes Werk.

Die Jury

Preisträger

Weitere Informationen Jahr, Autor ...
Jahr Autor Herkunftsland Romantitel
2008 Murilo António Carvalho Brasilien Brasilien O Rastro do Jaguar (dt.: Die Spur des Jaguars)
2009 João Paulo Borges Coelho Mosambik Mosambik O Olho de Hertzog (dt.: Das Auge von Hertzog)
2010 keine Vergabe (1) \ \
2011 João Ricardo Pedro Portugal Portugal O teu rosto será o último (dt.: Dein Gesicht wird das letzte sein)
2012 Nuno Camarneiro Portugal Portugal Debaixo de Algum Céu (dt.: Unter einem Himmel)
2013 Gabriela Ruivo Trindade Portugal Portugal Uma Outra Voz
2014 Afonso Reis Cabral Portugal Portugal O Meu Irmão
2015 António Tavares Portugal Portugal O Coro dos Defuntos
2016 keine Vergabe (1) \ \
2017 João Pinto Coelho Portugal Portugal Os Loucos da Rua Mazur
2018 Itamar Vieira Junior Brasilien Brasilien Torto Arado
2019 keine Vergabe (1) \ \
2020 Verleihung verschoben(2) \ \
2021 José Carlos Barros Portugal Portugal As Pessoas Invisíveis
2022 Celso José da Costa Brasilien Brasilien A Arte de Driblar Destinos
2023 Victor Vidal Brasilien Brasilien Não Há Pássaros Aqui
2024 Nuno Miguel Silva Duarte Portugal Portugal Pés de Barro
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(1) In den Jahren 2010, 2016 und 2019 erachtete die Jury keinen der eingereichten Romane für auszeichnungswürdig genug, und der Preis wurde nicht vergeben.
(2) Im Jahr 2020 wurde die Verleihung ausgesetzt und auf später verschoben. Grund sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie, die in einigen lusophonen Ländern zu Problemen auch in der Postzustellung geführt haben, insbesondere in Brasilien, von wo regelmäßig bis zur Hälfte der eingereichten Kandidaten stammen.[5][6]

Siehe auch

Einzelnachweise

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