Ptychophallus
Gattung der Krabben
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Ptychophallus ist eine Gattung der Krabben mit 15 Arten.[1] Es handelt sich ausschließlich um Süßwasserkrabben, deren Verbreitungsgebiet vom Norden Costa Ricas bis zum Süden Panamas reicht. Sie kommen sowohl in Flusssystemen vor, die in den Pazifik münden, als auch solchen mit Abfluss in das Karibische Meer.[2]
| Ptychophallus | ||||||||||||
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Ptychophallus paraxantusi | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Ptychophallus | ||||||||||||
| Smalley, 1964 |
Merkmale
Ptychophallus hat die Merkmale der Ptychophallinae. Der Exopodit des dritten Maxillipeden hat 50 bis 70 % der Länge des Ischiums seines Endopoditen. Das erste Gonopodium ist kräftig. Es hat eine deutlich verlängerte Spitze, die kopfwärts gebogen ist und über einen dünnen Stiel mit dem Hauptstamm verbunden ist. Die Randnaht liegt auf der Mesialfläche, ist gewöhnlich gerade und nicht auf andere Flächen verdreht. Der Seitenfortsatz ist, mit Ausnahme von Ptychophallus goldmanni, zweilappig. Der Kaudalkamm reicht längs bis zur distalen Hälfte der Hinterfläche. Der Mesialfortsatz ist gewöhnlich etwa dreieckig.[2]
Systematik
Zur Gattung gehören folgende Arten:[1]
- Ptychophallus bilobatus Magalhães & Ng, 2019
- Ptychophallus campylos Pretzmann, 1968
- Ptychophallus cocleensis Pretzmann, 1965
- Ptychophallus colombianus (Rathbun, 1893)
- Ptychophallus costaricensis Villalobos, 1974
- Ptychophallus exilipes (Rathbun, 1898)
- Ptychophallus goldmanni Pretzmann, 1965
- Ptychophallus kuna Campos & Lemaitre, 1999
- Ptychophallus lavallensis Pretzmann, 1978
- Ptychophallus micracanthus Rodríguez, 1994
- Ptychophallus montanus (Rathbun, 1898)
- Ptychophallus paraxantusi (Bott, 1968)
- Ptychophallus tristani (Rathbun, 1896)
- Ptychophallus tumimanus (Rathbun, 1898)
- Ptychophallus uncinatus Campos & Lemaitre, 1999
Synonyme sind Pseudothelphusa (Ptychophallus) Smalley, 1964, Ptychophallus (Microptychophallus) Pretzmann, 1965, Ptychophallus (Ptychophallus) Smalley, 1964 und Ptychophallus (Semiptychophallus) Pretzmann, 1965.[1]