Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Kirchdorf
Krankenhaus in Oberösterreich
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Das Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Kirchdorf[1] (bis 2019: „Krankenhaus Kirchdorf“) ist ein Regionalkrankenhaus der Oberösterreichischen Gesundheitsholding in der Stadtgemeinde Kirchdorf an der Krems – und einer der beiden Standorte des Pyhrn-Eisenwurzen Klinikums Kirchdorf Steyr. Der zweite Standort befindet sich in Steyr (Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr).
| Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Kirchdorf | ||
|---|---|---|
| Trägerschaft | Oberösterreichische Gesundheitsholding GmbH | |
| Ort | Kirchdorf an der Krems | |
| Bundesland | Oberösterreich | |
| Staat | Österreich | |
| Koordinaten | 47° 54′ 30″ N, 14° 7′ 26″ O | |
| Leitung | Kollegiale Führung:
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| Betten | 218 (Stand 2025) | |
| Mitarbeiter | 699 (Stand 2025) | |
| davon Ärzte | 92 (Stand 2025) | |
| Gründung | 1902 (Eröffnung) | |
| Website | https://www.ooeg.at/pek | |
| Lage | ||
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Geschichte
Bereits seit 1791 gab es in Kirchdorf ein sogenanntes „Bürgerspital“. Im Jahr 1887 vermachte der Sensenfabrikant Simon Redtenbacher 10.000 Gulden einer Stiftung zur Errichtung eines Krankenhauses. Durch diese Mittel und weitere Unterstützung der Sparkasse Kirchdorf konnte im Jahr 1900 schlussendlich der Grundstein für den Neubau auf dem heutigen Krankenhausgelände gelegt werden. 1902 wurde es nach nur zwei Jahren Bauzeit eröffnet.[2]
Am 20. September 1902 wurde der erste Patient in das Gemeindespital aufgenommen. Im Jahr 1926 wurde dann der dreigeschoßige Zubau mit OP, Röntgen und Labor eröffnet. Nachdem in den Krankenzimmern Fließwasser und Zentralheizung vorhanden waren, gehörte es zu den modernsten Einrichtungen Österreichs.[3]
Von 1902 bis 1963 versorgten ausschließlich geistliche Schwestern – die Marienschwestern vom Karmel – die Patienten. Erst danach wurden weltliche Krankenschwestern aufgenommen. Die letzten geistlichen Schwestern beendeten erst 1998 ihren Dienst in Kirchdorf.[3]
1949 kam die interne Abteilung dazu, 1959 die Gynäkologie. 1966 wurden Chirurgie, Gynäkologie, OP, Kreißzimmer, Säuglingsstation, Refektorium, Klausur, Hauskapelle, Wäscherei und Näherei im fünfgeschoßigen Neubau eröffnet. Schon in den Jahren 1971–1976 wurde das Klinikum erneut erweitert – der Neubau bekam einen sechsten Stock, zusätzlich wurde der sogenannte „Sterntrakt“ errichtet. Das Institut für Radiologie und die Abteilung für Pädiatrie wurden 1976 eröffnet, 1978 folgen die Abteilung für Unfallchirurgie und das Institut für Anästhesiologie und Intensivmedizin.[3]
1984 übernahm das Land Oberösterreich das Gemeindespital, das Klinikum wurde zum Landeskrankenhaus. 1985 erfolgt mit der Abteilung für Orthopädie die vorerst letzte Erweiterung.[3]
Ein weiterer Zubau wurde 1991 eröffnet – im Oktober des Jahres wurde auch eine allgemeine Krankenpflegeschule dem Krankenhaus angeschlossen. 2023 wurde das in der Nachbarschaft liegende Pfarrheim angekauft und 2025 als neue Krankenpflegeschule eröffnet.[4]
Im Oktober 2018 beschloss der Aufsichtsrat der damaligen Landes-Spitalsholding Gespag die Krankenhäuser Steyr und Kirchdorf an der Krems mit 1. Jänner 2020 zum Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Kirchdorf Steyr mit zwei Standorten zu verschmelzen.[5]
Das Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Kirchdorf Steyr ist Universitäts-Lehrkrankenhaus aller großen Medizinischen Universitäten Österreichs (Medizinische Universität Graz, Medizinische Universität Wien, Medizinische Universität Innsbruck, Medizinische Fakultät der Universität Linz, Paracelsus Medizinische Privatuniversität).[6]

