Pınar Karabulut

deutsche Theater-Regisseurin From Wikipedia, the free encyclopedia

Pınar Karabulut (geboren 1987 in Mönchengladbach)[1] ist eine deutsche Theater- und Opernregisseurin.

Berufsweg

Pınar Karabulut studierte Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Neue deutsche Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität München.[1] Nach Assistenzen an den Münchener Kammerspielen und dem Zürcher Neumarkt Theater war sie von 2013 bis 2016 Regieassistentin am Schauspiel Köln. Ab 2014 inszenierte sie an verschiedenen deutschsprachigen Bühnen, u. a. am Schauspiel Köln, der Volksbühne Berlin, dem Maxim-Gorki-Theater Berlin, dem Münchner Volkstheater, dem Volkstheater Wien und dem Theater Basel.

Pınar Karabulut gehörte von 2020 bis 2023 zum künstlerischen Leitungsteam der Münchner Kammerspiele.[2] In der Saison 2025/26 übernahm Karabulut zusammen mit Rafael Sanchez für vorerst fünf Jahre die Intendanz am Schauspielhaus Zürich.[3]

Inszenierungen (Auswahl)

Preise und Auszeichnungen

Sie erhielt 2016 für ihre Regiearbeit Furcht und Ekel. Das Privatleben glücklicher Leute. den NachSpielPreis des Heidelberger Stückemarktes. Ihre Inszenierung Endstation Sehnsucht am Volkstheater Wien war 2019 für den Nestroy-Preis nominiert. 2021 wurde sie mit dem Förderpreis für junge Künstlerinnen und Künstler des Landes Nordrhein-Westfalen in der Sparte Darstellende Kunst ausgezeichnet. Ihre Inszenierung Like Lovers Do (Memoirs of Medusa) wurde zum Theatertreffen 2022 eingeladen.[24]

Einzelnachweise

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