QUBE II

deutscher Forschungssatellit From Wikipedia, the free encyclopedia

QUBE II, auch QUBE-II, ist ein deutscher Forschungssatellit im CubeSat-Format und eine technologische Weiterentwicklung der vorangegangenen QUBE-Mission. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung, Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert.[3] Ziel der Mission ist die Bereitstellung einer leistungsfähigeren Umgebung für eine echte quantenbasierte Schlüsselgenerierung sowie den effizienten Quantenschlüsselaustausch aus dem Weltraum.

Schnelle Fakten Missionsdaten ...
QUBE II
Typ: Technologieerprobungs­satellit
Land: Deutschland
Missionsdaten
Masse: 11,5 kg
Größe: 100 mm × 226 mm × 454 mm
Start: Juni[1] oder Sommer 2026[2] (geplant)
Status: in Vorbereitung
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Missionsfokus

Im Mittelpunkt der Mission steht die Optimierung der optischen Infrastruktur sowie eine präzisere Ausrichtung des Gesamtsystems. Durch ein deutlich größeres Plattformdesign (8U-Formfaktor) im Vergleich zum Vorgängerprojekt sollen ein verbessertes Linkbudget für die Quantenschlüsselverteilung und eine größere optische Apertur ermöglicht werden.[1] Ein technisches Kernziel von QUBE-II ist die Realisierung einer Ausrichtungsgenauigkeit von unter 0,1°, um eine stabile Quantenverbindung zu gewährleisten.[1]

Konsortium

Das Projekt wird unter der Leitung der OHB System AG als Konsortialführer in Zusammenarbeit mit einem Verbund aus Forschung und Industrie realisiert:

Technische Spezifikationen

Der Satellit wird in der 8U-CubeSat-Bauweise realisiert. Die Plattform weist eine Gesamtmasse von 11,5 kg auf, bei äußeren Abmessungen von 100 mm × 226 mm × 454 mm. Das System ist spezifisch auf die Anforderungen einer stabilen Laserverbindung für die Quantenkommunikation und eine gesteigerte Übertragungsrate ausgelegt.[1]

Einzelnachweise

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