Qanngui
Ehemalige Siedlung auf Grönland
From Wikipedia, the free encyclopedia
Qanngui [] (nach alter Rechtschreibung K'ángue) ist eine wüst gefallene grönländische Siedlung im Distrikt Narsaq in der Kommune Kujalleq.
| Qanngui (K'ángue) | |||||
| Kommune | Kommune Kujalleq | ||||
| Distrikt | Narsaq | ||||
| Einwohner | verlassen (seit 1945) | ||||
| Siedlungsstatus | Wohnplatz | ||||
| Demonym (Plural; Singular mit -mioq/-miu) |
Qannguimiut | ||||
| Zeitzone | UTC-2 | ||||
| Koordinaten | 60° 48′ 37″ N, 46° 16′ 0″ W | ||||
| |||||
Lage
Geschichte
Qanngui wurde vor 1895 besiedelt.[2] Ab 1911 war Qanngui Teil der Gemeinde Narsaq.[3]
1919 lebten 31 Personen am Wohnplatz, die fünf Häuser bewohnten. Unter ihnen waren fünf Jäger, ein Fischer und ein Katechet. Die Bevölkerung lebte von der Robben- und Fuchsjagd.
1944 verließen die letzten 18 Bewohner freiwillig den Ort, der seither verlassen ist.[2]
Söhne und Töchter
- Laannguaq Lynge (* 1943), Politikerin (Siumut) und Bibliothekarin

