Qischn
Siedlung im Jemen
From Wikipedia, the free encyclopedia
Qischn (auch: Qishn; arabisch قشن, DMG Qišn) ist eine Küstenkleinstadt im Gouvernement al-Mahra im Südosten des Jemen. Ausweislich der letzten Volkszählung im Jahr 2004 hatte die Stadt 7595 Einwohner, nach Berechnungen aus dem Jahr 2012 leben in Qischn 10.439 Menschen.
| قشن Qischn | ||
|---|---|---|
|
| ||
| Koordinaten | 15° 25′ N, 51° 41′ O | |
| Basisdaten | ||
| Staat | Jemen | |
| Gouvernement | al-Mahra | |
| ISO 3166-2 | YE-MR | |
| Höhe | 7 m | |
| Einwohner | 10.439 (Berechnung 2012) | |
Qischn verfügt über einen kleinen Flughafen, den Qishn Airport, IATA-Flughafencode IHN, ICAO-Code ODAQ.[1]
Geschichte
Qischn war in der Vergangenheit ein wichtiger Exporthafen für Weihrauch. Die Weltreisende und Forscherin Freya Madeline Stark hielt sinngemäß fest: "...von Qishn aus, 200 bis 250 Tonnen (Weihrauch, jährlich). Der beste Weihrauch kommt aus Saudah, Hadhbarm und Mirbãt, der schlechteste aus Qishn."[2]
Zu Zeiten der Mahri-Sultane war Qischn Hauptstadt deren Reiches Qischn und Sokotra.[3] Hauptort auf Sokotra war parallel Tamrida, das heutige Hadibu.
Sonstiges
Literatur
- Lothar & Heidi Stein: Die Bewohner der Insel Sokotra. In: Wolfgang Wranik (Hrsg.): Sokotra: Mensch und Natur, Wiesbaden, 1999, (= Jemen-Studien 10).
