R-Pharm
Russisches Pharmaunternehmen
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R-Pharm ist eines der wichtigsten russischen Pharmaunternehmen.[2] Es wurde 2001 von Aleksey Repik gegründet und hat inzwischen über 3600 Mitarbeiter an 70 Standorten in 30 Ländern.[3]
| AO R-Pharm | |
|---|---|
| Rechtsform | Akzionernoje Obschtschestwo |
| Gründung | 2001 |
| Sitz | Moskau, Russland |
| Leitung | Aleksey Repik (Vorstandsvorsitzender) |
| Mitarbeiterzahl | > 3600, davon ca. 300 in Deutschland[1] |
| Umsatz | 1 Mrd. Euro[2] |
| Branche | Pharmazie, Humanmedizin |
| Website | r-pharm.com |

2014 hat die R-Pharm Germany GmbH die von der Heinrich Mack GmbH 1860 gegründete und 1971 an die Pfizer Manufacturing Deutschland GmbH verkaufte Produktionsstätte in Illertissen übernommen.[4][5] Die R-Pharm Germany GmbH ist Antragssteller für die Zulassung des COVID-19-Impfstoffs Sputnik V in der Europäischen Union.[6] Am 1. Oktober 2021 wurde dem Unternehmen die immissionsschutzrechtliche Genehmigung zur Herstellung von Impfstoffen am Standort Illertissen erteilt.[7] Am 1. Mai 2026 hat die R-Pharm Germany GmbH Insolvenz angemeldet. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten waren eine Folge der Russland-Sanktionen, infolge derer sich zunehmend Kunden und Geschäftspartner zurückzogen.[1]
Am 26. August 2026 teilte der Insolvenzverwalter mit, dass die R-Pharm Germany GmbH den Standort Illertissen schließt.[8][9] Eine Ende Juli 2026 vereinbarte Zwischenfinanzierung sicherte die Betriebsfortführung im August 2026, konnte die Stilllegung jedoch nicht verhindern.[9] Rund 280 Beschäftigte verlieren ihren Arbeitsplatz, während 50 bis 60 Mitarbeiter befristet für die Abwicklung weiterbeschäftigt werden sollen.[8][9]
