Rafael Roth

deutscher Unternehmer From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben

Roth entstammte einer jüdischen Familie. Seine Eltern wanderten 1938 vom nationalsozialistischen Berlin nach Palästina aus, wo er aufwuchs.[1] In Israel war Roth zunächst als Pilot tätig. Als Immobilienunternehmer wurde er in West-Berlin erfolgreich. Er sanierte unter anderem am Kurfürstendamm das Kudamm-Karree-Hochhaus. Roth war geschieden, wohnte in Berlin im Hochhaus des Kudamm-Karrees und hatte zwei Kinder, unter anderem den Fotokünstler Yoram Roth, der Beteiligungen an Medienunternehmen (tip, KCRW) und Immobilien (Clärchens Ballhaus, Fotografiska-Museen besitzt).[2]

Roth war ein bedeutender Förderer und Mäzen in den Gründungsjahren des Jüdischen Museums Berlin.[3] Im Jahr 2005 hat das manager magazin sein Vermögen auf eine Milliarde Euro geschätzt, womit er zu den 91 reichsten Deutschen zählte.[4] Aufgrund von Cum-Ex-Geschäften, als Klient von Hanno Berger,[5] wurden in seinen letzten Lebensjahren strafrechtliche Ermittlungen gegen Roth aufgenommen, die aber mit seinem Tod eingestellt wurden.[6][7]

Sein Grab befindet sich auf dem Jüdischen Friedhof Heerstraße.

Einzelnachweise

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