Raimund Gehart
österreichischer Elektrotechniker und Politiker
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Leben und Ausbildung
Gehart wurde 1904 in Wien als Sohn eines Metallarbeiters geboren. Er besuchte das Gymnasium und studierte anschließend Elektrotechnik an der Technischen Hochschule in Wien. Da er unter schwierigsten wirtschaftlichen Verhältnissen aufwuchs, arbeitete er während des Studiums zum Teil als Werkstudent, um sich sein Studium zu finanzieren.[3]
Berufliche Laufbahn
Nach dem Abschluss seines Studiums war Gehart bei verschiedenen österreichischen Elektroindustrien tätig. Bis 1945 bekleidete er eine leitende Stellung bei einer österreichischen Telefonfabrik.
Politische Tätigkeit
Von 1945 bis 1950 arbeitete Gehart im Bundesministerium für Handel und Wiederaufbau. Als Sektionsrat bearbeitete er Angelegenheiten der Handelspolitik und wirkte maßgeblich beim Abschluss und bei der Durchführung finanzieller Unterstützungen und ausländischer Hilfsmaßnahmen sowie bei der Beschaffung von Auslandskrediten mit. Daneben leitete er die Beschaffungsabteilung im ERP-Zentralbüro im Bundeskanzleramt.
Vom 2. April 1953 bis zum 31. Juli 1954 war er Staatssekretär im Bundesministerium für Handel und Wiederaufbau.[4]
Auszeichnungen
- Baurat h.c.
- Ehrenbürger der Montanuniversität Leoben
- Ehrensenator der Montanuniversität Leoben
- Ehrensenator der Technischen Universität Wien
- Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien
- Goldenes Ehrenzeichen des Landes Steiermark
- Kommandeur der Ehrenlegion
- Großoffizier des Ordens von Oranien-Nassau