Raine Karp

estnischer Architekt From Wikipedia, the free encyclopedia

Raine Karp (* 23. Juli 1939 in Tallinn) ist ein estnischer Architekt.

Leben

Raine Karp schloss 1964 sein Architektur-Studium am Staatlichen Kunstinstitut der Estnischen SSR (estnisch Eesti NSV Riiklik Kunstiinstituut) ab. Von 1963 bis 1990 war er beim staatlichen Architekturbüro Eesti Projekt beschäftigt. Anschließend gründete er sein eigenes Architekturbüro.

Raine Karp hat mit seinen monumentalen Bauten, die sich anfänglich vor allem an der finnischen Moderne, später am Postmodernismus orientierten, das Tallinner Stadtbild der sowjetischen Zeit wesentlich geprägt. 1978 wurde ihm der Titel „Verdienter Architekt der Estnischen SSR“ verliehen.[1]

Architekturprojekte (Auswahl)

Weitere Informationen weitere Architekten, Baujahr ...
weitere Architekten Baujahr Bezeichnung Straße Stadt Status Koordinaten Abbildung
gemeinsam mit Mart Port und Olga Konchajewa 1964–68 Parteizentrale der Kommunistischen Partei Estlands, heute Sitz des estnischen Außenministeriums Islandi väljak 1 Tallinn-Kesklinn
1966–70 9-stöckige Wohnhäuser Vilde tee 68 und 70 Tallinn-Mustamäe
1970–75 Sportgebäude der Technischen Universität Tallinn Männiliiva tänav 7 Tallinn-Mustamäe
gemeinsam mit Mati Raigna 1974–80 Tallinner Hauptpostamt Narva maantee 1 Tallinn-Kesklinn 2013–2016, Umbau zu Shopping-Center
gemeinsam mit Riina Altmäe 1975–80 Multifunktionshalle Linnahall Kalasadama tänav 9 Tallinn-Kalamaja ungenutzt, Erhalt unklar
1982–85 Konferenzzentrum Sakala Tallinn-Kesklinn abgerissen
1983 Wohntrakt der Villa Andropow Ranna tee Kreis Pärnu-Valgeranna
1983–93 Estnische Nationalbibliothek Tõnismägi 2 Tallinn-Kesklinn
Schließen
Commons: Raine Karp – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI