Rainer Trinczek
deutscher Soziologe
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Leben
Nach dem Abitur am Melanchthon-Gymnasium Nürnberg studierte Trinczek für das Lehramt an Gymnasien in Englischer Philologie und Sozialkunde an den Universitäten Würzburg, Plymouth und Erlangen-Nürnberg. Nach der Promotion 1987 und Habilitation 1993 an der Universität Erlangen-Nürnberg folgte er 1998 dem Ruf auf den Lehrstuhl für Soziologie an der TU München.[3] 2009 wurde er Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt Arbeits- und Organisationssoziologie in Erlangen.
Seine Forschungsschwerpunkte sind Arbeits- und Organisationssoziologie / Industrial Relations, Managementsoziologie, Arbeitszeitforschung und Arbeit und Leben.
Der Journalist Jan Fleischhauer machte ihn für die Ausladung des Althistorikers Egon Flaig im Juli 2023 verantwortlich.[4]
Schriften (Auswahl)
- mit Ludger Pries und Rudi Schmidt: Entwicklungspfade von Industriearbeit. Chancen und Risiken betrieblicher Produktionsmodernisierung. Opladen 1990, ISBN 3-531-12157-X.
- mit Hartmut Seifert: New approches to working time policy in Germany: The 28,8 hour working week at Volkswagen company. Düsseldorf 2000.
- mit Sabine Böhm und Christa Herrmann: Herausforderung Vertrauensarbeitszeit. Zur Kultur und Praxis eines neuen Arbeitszeitmodells. Berlin 2004, ISBN 3-89404-985-5.
- mit Frank Danzinger, Kathrin M. Möslein und Astrid Schütz: Wertschöpfung durch Wertschätzung. Innovation im demografischen Wandel. Leipzig 2012, OCLC 1185291492.